Pressemitteilung

Staatliche Münzen Baden-Württemberg
  • 26.07.2017

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett prägt 20-Euro-Sammlermünze und 100-Euro-Goldmünze

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat am Mittwoch (26. Juli) in der Münzprägestätte Stuttgart zwei Münzen angeprägt: Die 20-Euro-Sammlermünze „300. Geburtstag Johann Joachim Winckelmann“ und die 100-Euro-Goldmünze „Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg“ aus der Serie UNESCO Welterbe.

„Ich freue mich, hier in der Münzstätte Stuttgart gleich zwei Münzen anprägen zu dürfen. Da ist zum einen die 20-Euro-Sammlermünze zum 300. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann. Winkelmann war einer der bedeutendsten Kenner der antiken Kunst in Europa und Begründer der klassischen Archäologie und Kunstwissenschaften“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett in der Münzstätte Stuttgart-Bad Cannstatt.

„Die zweite Münze ist die 100-Euro-Goldmünze Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg aus der Serie zum UNESCO Welterbe. Eine Goldmünze an sich ist schon etwas Besonderes und sie passt zudem bestens zum diesjährigen Reformationsjubiläum. Ich freue mich, wenn diese Münze zu einem großen Erfolg und einem wahren Sammlerstück wird“, so Splett.

20-Euro-Sammlermünze „300. Geburtstag Johann Joachim Winckelmann“
Die Sammlermünze „300. Geburtstag Johann Joachim Winckelmann“ würdigt Johann Joachim Winckelmann (1717-1768), den Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte. Er erarbeitete die Prinzipien einer Chronologie der antiken Kunst. Seine Betrachtungen waren richtungsweisend für die Ausbildung der neueren Kunstgeschichte als wissenschaftliche Disziplin. Der Entwurf des Siegermotivs stammt vom Künstler Andre Witting aus Berlin. Das Portrait zeigt Johann Joachim Winckelmann nach dem Vorbild vieler antiker Münzen im Profil. Die Sammlermünze ist aus Sterlingsilber und wird in den Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz hergestellt. Die Münzen in Stempelglanzqualität werden in einer Auflage von vorläufig 800.000 Stück über die Deutsche Bundesbank zum Nennwert (20 Euro) in Umlauf gebracht. Die Ausgabe der Münzen in Spiegelglanz mit einer Auflage von 130.000 Stück erfolgt durch die offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen (VfS; www.deutsche-sammlermuenzen.de) zum Verkaufspreis von 34,95 Euro. Die Ausgabe soll ab 12. Oktober 2017 beginnen.

100-Euro-Goldmünze „Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg“ aus der Serie UNESCO Welterbe

Die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg sind alle eng mit dem Leben Martin Luthers und seines Mitreformators Philipp Melanchthon verbunden. Als Gedenkorte erinnern sie an die Reformation und wurden im Dezember 1996 als Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Die folgenden Stätten gehören als Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind auf der Bildseite der Münze abgebildet: Das Geburts- und Sterbehaus Luthers in Eisleben, das Lutherhaus in Wittenberg, das Melanchthonhaus in Wittenberg, die Wittenberger Stadtkirche und die Schlosskirche in Wittenberg. Der Entwurf des Siegermotivs stammt vom Künstler Bastian Prillwitz aus Berlin. Die Bildseite zeigt die sechs UNESCO-Welterbestätten in gestaffelter Platzierung. Die Goldmünze wird in Stempelglanzqualität hergestellt. Sie wird über die VfS zum Preis von 640,85 Euro in Umlauf gebracht. Die Ausgabe ist ab 2. Oktober 2017 geplant.

Weitere Informationen
Zum Landesbetrieb Staatliche Münzen Baden-Württemberg (SMBW) gehören zwei Prägestätten in Stuttgart-Bad Cannstatt und in Karlsruhe. Bundesweit gibt es fünf Prägestätten. Neben den beiden baden-württembergischen gibt es noch Prägestätten in Berlin, Hamburg und München. In der SMBW werden etwa 40 Prozent der deutschen Umlauf- und Sammlermünzen hergestellt. In Stuttgart und Karlsruhe können bis zu einer Milliarde Münzen pro Jahr geprägt werden. Die Prägepressen arbeiten mit einer Prägeleistung von bis zu 750 Münzen in der Minute. Derzeit sind in den Münzstätten Stuttgart und Karlsruhe 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Hinweis an die Redaktionen
Fotos stehen unter www.fm.baden-wuerttemberg.de/mediathek zur Verfügung und können dort heruntergeladen und honorarfrei verwendet werden.


Porträt

Gisela Splett

Staatssekretärin im Ministerium für Finanzen des Landes Baden-Württemberg

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Staatssekretärin Gisela Splett

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