Finanzamt der Zukunft

Modellprojekt: Finanzamt der Zukunft

„Die Zukunft moderner Steuerverwaltung“

  • Finanzministerin Edith Sitzmann stellt das Finanzamt Ravensburg als „Finanzamt der Zukunft“ vor.

    Bild: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

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  • Finanzministerin Edith Sitzmann stellt das Finanzamt Offenburg als „Finanzamt der Zukunft“ vor.

    Bild: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

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  • Finanzministerin Edith Sitzmann stellt das Finanzamt Rottweil als „Finanzamt der Zukunft“ vor.

    Bild: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

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  • Staatssekretärin Gisela Splett stellt das Finanzamt Bruchsal als „Finanzamt der Zukunft“ vor.

    Bild: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

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  • Staatssekretärin Gisela Splett stellt das Finanzamt Öhringen als „Finanzamt der Zukunft“ vor.

    Bild: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

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Finanzministerin Edith Sitzmann und Staatssekretärin Gisela Splett haben die digitale Zukunft der Steuerverwaltung vorgestellt. Mit mehreren Modellprojekten in ausgewählten Finanzämtern des Landes werden digitale Arbeitsprozesse erprobt und damit die Zukunft der Steuerverwaltung gestaltet. In den „Finanzämtern der Zukunft“ – kurz FiZ – werden Innovationen beim digitalen Bürgerservice oder der Kommunikation mit Unternehmen Einzug halten.

„Wir wollen den Service für die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren deutlich ausbauen“, so Sitzmann. Die Ideen und Möglichkeiten sind vielfältig. Etwa durch Terminvereinbarungs-, Rückruf- und Videokonferenzsysteme sowie den Ausbau der digitalen Fallbearbeitung. Der Fokus liegt bei allen Innovationen darauf, die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern, den Steuerberaterinnen und Steuerberatern sowie Unternehmen mit den Finanzämtern zu verbessern und auszubauen.

Während des Modellprojektes soll auch das bestehende ELSTER-Serviceangebot deutlich ausgeweitet werden. Fragen der Bürgerinnen und Bürgern zu ELSTER beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ämter künftig möglichst praxisnah und direkt am Computer. Über kostenloses WLAN in den Zentralen Informations- und Annahmestellen sowie im Warteraum der Finanzämter wird der Zugriff auf Elster gewährleistet. „Wir wollen Hemmschwellen abbauen und den Einstieg bei ELSTER erleichtern“, so Sitzmann weiter.

Ziel soll sein, dass mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Steuererklärungen elektronisch abgeben und den Finanzämtern so unmittelbar die Basis für eine elektronische Weiterverarbeitung liefern. Dies erleichtert nicht nur die Arbeitsabläufe im Amt und beschleunigt die Verfahren, sondern schont auch nachhaltig Ressourcen. Am Ende profitieren alle: Die Bürgerinnen und Bürger, weil sie Zeit sparen. Und die Finanzverwaltung, weil ihr mehr Zeit zur Bearbeitung komplizierterer Steuerfälle bleibt. Dies kann Grundlage für eine noch größere Steuergerechtigkeit sein.

Die Erkenntnisse der Modellprojekte in den Finanzämtern Ravensburg, Offenburg, Rottweil, Bruchsal und Öhringen sollen in der ganzen Finanzverwaltung in Baden-Württemberg genutzt werden.

Pressemitteilung: Vorstellung des Finanzamts Ravensburg als „Finanzamt der Zukunft“ am 28. März 2018

Pressemitteilung: Vorstellung des Finanzamts Offenburg als „Finanzamt der Zukunft“ am 29. März 2018

Pressemitteilung: Vorstellung des Finanzamts Rottweil als „Finanzamt der Zukunft“ am 29. März 2018

Pressemitteilung: Vorstellung des Finanzamts Bruchsal als „Finanzamt der Zukunft“ am 3. April 2018

Pressemitteilung: Vorstellung des Finanzamts Öhringen als „Finanzamt der Zukunft“ am 3. April 2018

Hintergrund „digital@bw“

Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Dazu hat sie eine Investitionsoffensive gestartet: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt, die in Teamarbeit von allen Ministerien erstellt wurde. In den kommenden zwei Jahren werden dazu über 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von über 300 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des digitalen Wandels in Europa zu verankern. Einer der Schwerpunkte von „digital@bw“ ist Verwaltung 4.0. Mit www.digital-bw.de hat die Landesregierung auch ein zentrales Online-Portal als neues Schaufenster der Digitalisierung gestartet.


Grafik "Portal der Finanzämter"
Ausbildung in der Finanzverwaltung des Landes.