Modellprojekt: Finanzamt der Zukunft

„Die Zukunft moderner Steuerverwaltung“

Eine Frau sitzt am Computer und arbeitet, links ist das Logo des Modellprojekts Finanzamt der Zukunft zu sehen.

Wie sehen die Finanzämter der Zukunft aus? In ausgewählten Ämtern des Landes wird das erprobt. Mit Modellprojekten entwickelt das Land den digitalen Bürgerservice weiter und vereinfacht die Kommunikation mit Unternehmen. Am Ende profitieren Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Finanzverwaltung.

Der Service der Finanzämter für die Bürgerinnen und Bürger wird mit den Möglichkeiten der Digitalisierung weiter ausgebaut. Das erleichtert die Arbeitsabläufe im Amt, beschleunigt die Verfahren und schont nachhaltig Ressourcen. Am Ende profitieren alle: Die Bürgerinnen und Bürger, weil sie Zeit sparen. Und die Finanzverwaltung, weil ihr mehr Zeit zur Bearbeitung komplizierterer Steuerprüfungen bleibt.

Auf Bundesebene erfolgt die Digitalisierung der Finanzverwaltung einheitlich für alle Länder hauptsächlich durch KONSENS, die „Koordinierte Neue Software-Entwicklung der Steuerverwaltung“. Baden-Württemberg geht noch einen Schritt weiter. In den Finanzämtern Bruchsal, Offenburg, Öhringen, Ravensburg und Rottweil werden mit dem Modellprojekt Finanzamt der Zukunft (FiZ) weitere Digitalisierungsansätze verfolgt. Ziel ist es, insgesamt fünf hochtechnisierte Finanzämter einzurichten und darauf aufbauend den flächendeckenden Einsatz der Maßnahmen in der Steuerverwaltung des Landes vorzubereiten. Darüber hinaus wird das dafür notwendige Arbeitsumfeld untersucht. Die geplanten praxisorientierten Verbesserungen führen mittelfristig zu einer umfassenden Modernisierung der Steuerverwaltung.

Im Projekt „Finanzamt der Zukunft“ werden aktuell (Juli 2021) 46 unterschiedliche Einzelmaßnahmen erprobt. Nachfolgend finden Sie einige Beispielmaßnahmen:

Hintergrund

Das Projekt "Finanzamt der Zukunft" ist Teil der Digitalisierungsstrategie digital@bw des Landes Baden-Württemberg.