Pressemitteilung

Schlösser und Gärten
  • 26.04.2018

Schaugewächshäuser im Botanischen Garten Karlsruhe saniert übergeben

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat die sanierten Schaugewächshäuser im Botanischen Garten Karlsruhe an die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG) übergeben.

„Die drei historischen Schaugewächshäuser Kalthaus, Palmenhaus und Warmhaus sehen architektonisch und in der Pflanzenpräsentation wieder fast so aus wie im 19. Jahrhundert. Der Botanische Garten als Gesamtensemble mit Orangerie und Staatlicher Kunsthalle ist nun wieder erlebbar, für uns und für künftige Generationen“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Der Botanische Garten – die grüne Oase im Herzen der Stadt Karlsruhe – ist in seiner ersten Form mit Schloss und Schlossgarten bereits zur Stadtgründung Anfang des 18.Jahrhunderts entstanden. Europaweit bekannt wurde er wegen seines vielfältigen Pflanzenbestandes, insbesondere wegen der seltenen Zitrusarten und Dahlien. Bisher waren die Schaugewächshäuser durch den vereinfachten Wiederaufbau nach dem Krieg sowie durch weitere Umbauten für die Bundesgartenschau 1967 geprägt.

Anhand alter Quellen aus dem Generallandesarchiv und erhaltener Originalpläne des Hofbaumeisters Heinrich Hübsch war es möglich, die Schaugewächshäuser deutlich auf ihr ursprüngliches Erscheinungsbild zurückzuführen. Zudem wurden sämtliche Figuren an der Außenfassade restauriert, die Eisenkonstruktion und die Natursteinwände saniert und insbesondere die Verglasungen erneuert. Im Kalthaus kam während der Arbeiten überraschend ein historischer Kaskadenbrunnen zum Vorschein. Er war unter dem sogenannten Kakteenhügel verborgen. Der aus dem 19.Jahrhundert stammende Wandbrunnen läuft jetzt wieder.

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg rund 3,5 Millionen Euro investiert, um die Schaugewächshäuser zu sanieren und zu restaurieren. Hinzu kommen etwa 80.000 Euro für neue Pflanzen.

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Porträt

Gisela Splett

Staatssekretärin im Ministerium für Finanzen des Landes Baden-Württemberg

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