Pressemitteilung

Finanzämter
  • 14.05.2018

Vorsteherinnen und Vorsteher der Finanzämter im Land tagen in Schwäbisch Gmünd

Mit einer Einstellungsoffensive will Finanzministerin Edith Sitzmann sicherstellen, dass auch in Zeiten des Fachkräftemangels für alle Stellen in den 65 Finanzämtern des Landes qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber bereit stehen. Bei einer Dienstbesprechung der Finanzamtsvorsteherinnen und -vorsteher in Schwäbisch Gmünd wies sie darauf hin, dass gerade jährlich 900 Auszubildende im gehobenen und mittleren Dienst eingestellt würden.

„Nicht die Mitarbeiter-Kapazität, sondern die Menschen stehen bei uns im Vordergrund. Es ist wichtig, dass unsere Beschäftigten zufrieden sind und gerne arbeiten. Dann gibt es auch weiter gute Ergebnisse“, sagte die Ministerin. 

Sie dankte den Vorsteherinnen und Vorstehern für ihren Einsatz bei der Perso-nalgewinnung und der Ausbildung der Nachwuchskräfte. „Gute Führung prägt die Stimmung in einer Behörde und ist für die Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation besonders wichtig“, führte Sitzmann aus. Derzeit werde ein „Leitbild Führung“ erarbeitet, das künftig alle Beschäftigten mit Führungsaufgaben in ihrer täglichen Arbeit unterstützen soll.

„Zur Wertschätzung der Arbeit unserer Beschäftigten gehört für mich auch, dass wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern“, stellte die Ministerin fest. So würden die Möglichkeiten der Telearbeit auf 820 Plätze in den Finanzämtern ausgebaut. Zudem bleibe es ein Anliegen, die Stellen attraktiv zu halten. Dabei sei nun verstärkt der mittlere Dienst im Blick. 
Für die Finanzministerin ist die Zukunft der Steuerverwaltung digital. In fünf Pilotämtern, den „Finanzämtern der Zukunft“, werden Innovationen zur digitalen Kommunikation und zur Verbesserung des Bürgerservices erprobt. „Ein guter Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen unterstreicht nicht nur den Dienstleistungsgedanken der Steuerverwaltung. So werden auch Hemmschwellen abgebaut und die Arbeit in den Finanzämtern wird erleichtert“, so die Ministerin.

Weitere Informationen

Die Dienstbesprechung der Vorsteherinnen und Vorsteher findet zweimal jährlich statt und dient den 65 Leiterinnen und Leitern der Finanzbehörden des Landes zur Information über neue Prozesse und Entwicklungen im Steuerrecht. Neben Vorträgen zu aktuellen steuerpolitischen und personalrechtlichen Themen werden auch Erfahrungen aus den einzelnen Behörden ausgetauscht. Die Steuerverwaltung hat landesweit über 15.000 Beschäftigte. An der Veranstaltung sind auch das Ministerium für Finanzen und die Oberfinanzdirektion Karlsruhe beteiligt.

In der Finanzverwaltung gibt es vielfältige Karrieremöglichkeiten. Mehr Informationen dazu im Internet unter www.steuer-kann-ich-auch.de und unter www.zu-hoeherem-dienst-berufen.de .


Porträt

Edith Sitzmann

Ministerin für Finanzen

 

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