Die Stiftskirche St. Peter und Paul in Öhringen geht auf eine Pfarrkirche aus dem Jahr 1037 zurück, die zu einem Chorherrenstift erhoben wurde. Der heutige gotische Bau entstand im 15. Jahrhundert und prägt bis heute das Stadtbild.Über die Grafen von Hohenlohe gelangte die Kirche 1802 an das Königreich Württemberg – und gehört damit bis heute dem Land Baden-Württemberg. Sie wird weiterhin als evangelische Pfarrkirche genutzt.
Die ehemalige Stiftskirche St. Peter und Paul in Öhringen geht auf einen Vorgängerbau bzw. eine einstige Pfarrkirche zurück, welche 1037 durch den Bischof Gebhart III. von Regensburg und seiner Mutter Adelheid zu einem Chorherrenstift erhoben und die Kirche zur Stifts- und Pfarrkirche bestimmt wurde.
Ab 1454 wurde über der einstigen Krypta der Vorgängerkirche der Neubau der Kirche in Angriff genommen, der sich mit Unterbrechungen bis 1497 hinzog bzw. dessen Innenausstattung erst 1501 vollendet wurde. Während der Baumeisters des Chors nicht mehr bestimmt werden kann, so soll der übrige Kirchenbau von dem Heilbronner Baumeister Bernhard Sporer und Hans von Aurach errichtet worden sein. Bis 1507 wurde noch das an der Kirche anschließende Stiftsgebäude samt Kreuzgang errichtet.
Der gotische Neubau der Kirche wurde als dreischiffige Hallenkirche mit Kreuzgewölbe, mit polygonalen Hochchor mit Maßwerkfenstern und Orgelempore an der Westseite errichtet. Zu den bedeutendsten Ausstattungsobjekten zählt der reich geschnitzte Hochaltar eines unbekannten Meisters von 1498 und vier Epitaphien von Mitgliedern des Hauses Hohenlohe aus dem 16. Jahrhundert.
Im Zuge der Reformation wurde 1556 das Stift dann an den Grafen von Hohenlohe übernommen. Mit der Säkularisierung gelangte das Stift bzw. die einstige Stiftskirche 1802 in den Besitz des Königreichs Württemberg. Die Kirche befindet sich bis heute in Landesbesitz und wird von der evangelischen Kirchengemeinde als Pfarrkirche genutzt.
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