Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung

Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung

Das Ministerium als Bauherr

  • CampusOne, Hochschule für Musik in Karlsruhe (Quelle: Daniel Vieser, Karlsruhe)

    17

  • Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen, Universität Tübingen (Quelle: Thomas Heimann, Berlin)

    27

  • Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach (Quelle: Roland Halbe, Stuttgart)

    37

  • Neubau der Anlage für afrikanische Menschenaffen in der Wilhelma, Stuttgart

    47

  • Ministeriumsneubau an der Willy-Brandt-Straße in Stuttgart

    57

  • Eingang zum temporären Amtssitz des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe

    67

  • Schloss Heidelberg, Neubau Besucherzentrum

    77

Baden-Württemberg ist Eigentümer von rund 8.000 Gebäuden mit etwa 12 Millionen Quadratmeter Fläche sowie von Grundstücken mit rund 35.000 Hektar. Zudem unterhält das Land etwa 1.800 Anmietungen.

Der Gesamtwert (Wiederherstellungswert) des Immobilienvermögens des Landes beträgt rund 22 Milliarden Euro. Für alle Leistungen rund um die Immobilien des Landes ist die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung (VBV) Baden-Württemberg  Kompetenzzentrum und Serviceeinrichtung.

Zu den Aufgaben der VBV gehören das staatliche Liegenschaftsmanagement wie vor allem die Unterbringung der Landeseinrichtungen, die Steuerung und Betreuung aller Hochbaumaßnahmen des Landes, die Pflege der Baukultur und Bewahrung des kulturellen Erbes, die Vermarktung und Präsentation der Staatlichen Schlösser und Gärten sowie das Baumanagement für den Bund. Für diese unterschiedlichen Aufgaben gibt es zwei Landesbetriebe.

Der Landesbetrieb "Vermögen und Bau Baden-Württemberg" erfüllt sämtliche Aufgaben des Immobilien-, Gebäude- und Baumanagements bei den landeseigenen Gebäuden über deren gesamten Lebenszyklus. Die VBV nimmt zudem die Bauaufgaben des Bundes in Baden-Württemberg wahr, z.B. für die Bundeswehr und für ausländische Streitkräfte. Dafür ist der Landesbetrieb "Bundesbau Baden-Württemberg" eingerichtet.

Baumanagement

Die enorme Bandbreite der Aufgaben des Landes spiegelt sich in ganz verschiedenen Anforderungen an die Bautätigkeit. Verwaltung und Strafvollzug, Forschung und Lehre, Kultur und Innere Sicherheit brauchen jeweils spezielle Lösungen. Als Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude geht die VBV besonders sorgsam und traditionsbewusst mit dem historischen Baubestand um.

Die VBV vergibt jährlich rund 30.000 Bauaufträge an Unternehmen der Privatwirtschaft. Private Architekten- und Ingenieurbüros erbringen zwei Drittel der Planungsleistungen. Bei bedeutenden Projekten schreibt die VBV Architektenwettbewerbe aus, um eine optimale gestalterische Lösung zu erzielen.

Da die baulichen Belange aller Landesdienststellen bei der VBV zusammenlaufen, kann sie über Ressortgrenzen der einzelnen Ministerien hinweg Prioritäten setzen. Mit langfristigen Konzepten, etwa für den Ausbau der Justitzvollzugsanstalten oder die Sanierung der Hochschulgebäude, sichert sie die wirtschaftliche und angemessene bauliche Gestaltung für die Einrichtungen des Landes.

Bei anstehenden Bauvorhaben legt die VBV die Rahmenbedingungen fest, definiert Kosten und Standards und stellt ein stringentes Projektmanagement sicher. Benchmarks, z.B. für Polizeiliegenschaften, zeigen dabei wirtschaftliche Vorgehensweisen auf. Die Kunden werden über den optimalen Einsatz der knappen Haushaltsmittel für ihre besonderen Zwecke beraten.

Zu den Aufgaben der VBV gehört auch die Beratung von Kommunen, Landkreisen und anderen privaten Institutionen, die zum Teil Zuschüsse des Landes für Baumaßnahmen wie im Schul- und Krankenhausbau erhalten.

Immobilienmanagement

Hauptaufgabe des Immobilienmanagements ist die wirtschaftliche Unterbringung von Landesbehörden und Landeseinrichtungen. Dazu werden regionale Unterbringungskonzepte erstellt, mit denen die Situation der Landesbehörden und Landeseinrichtungen bewertet und gegebenenfalls Alternativen aufzeigt werden.

Das Immobilienmanagement stellt den Behörden und sonstigen Einrichtungen des Landes Gebäude und Grundstücke zur Verfügung, die sie für ihre Aufgabenerledigung benötigen. Zu diesem Zweck werden Immobilien erworben oder angemietet, soweit der Flächenbedarf nicht im landeseigenen Gebäudebestand oder durch Baumaßnahmen gedeckt wird.

Neben der Unterbringungsaufgabe steht eine aktive Grundstückspolitik im Vordergrund. Dazu gehört auch eine erfolgreiche Vermarktung entbehrlicher Landesimmobilien.

Gebäudemanagement

Das zentrale Gebäudemanagement der VBV erbringt technische, infrastrukturelle und kaufmännische Leistungen für die von Landesbehörden und Landeseinrichtungen genutzten Immobilien.

Hierzu gehört unter anderem die Beschaffung der für den Gebäudebetrieb notwendigen Lieferungen und Leistungen (Energie, Wasser, Wartung, Reinigung, Entsorgung usw.), die erforderliche Datenerhebung sowie die Kostenplanung und Kostenkontrolle. Jährlich werden rund 200 Millionen Euro für Bewirtschaftungskosten aufgewendet.

Mit dem zentralen Gebäudemanagement entlastet die VBV die Landesbehörden und Landeseinrichtungen von fachfremden Aufgaben, trägt zum Werterhalt der landeseigenen Gebäude bei und leistet einen Beitrag zur Verbrauchs- und Kostenoptimierung beim Gebäudebetrieb.


Immobilienangebote

Immobilienangebote Vermögen und Bau Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg veräußert entbehrliche Immobilien durch die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg (VBV) und durch den Landesbetrieb Forst BW (Forst BW). Haben Sie Interesse? Dann folgen Sie unten stehendem Link für weitere Informationen.Aktuelle Angebote

Liegenschaften des Landes in Zahlen

22.000.000.000 Euro

Immobilienvermögen
(Wiederherstellungswert)

30.000

Bauaufträge im Jahr

200.000.000 Euro

Bewirtschaftungskosten im Jahr

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