Die Burg Reichenstein bei Lauterach wurde im 13. Jahrhundert erbaut und 1525 im Bauernkrieg weitgehend zerstört. Nach der Säkularisierung des Klosters Zwiefalten fiel die Burgruine 1803 an das Königreich Württemberg. Heute befindet sie sich im Besitz des Landes Baden-Württemberg. Erhalten ist vor allem der 1971 wiederaufgebaute, rund 20 Meter hohe Bergfried.
Die Burg Reichenstein oberhalb des Lautertal bei Lauterach wurde in der Stauferzeit zwischen 1230 und 1250 durch die Grafen von Wartstein erbaut und wir erstmalig 1276 erwähnt. Die aus Buckelquadern erbaute Burg wurde dann an die Herren von Stein vergeben, welche jedoch schon 1499 ausstarben. Die Burg ging an das Kloster Zwiefalten über und wurde im Bauernkrieg 1525 weitgehend zerstört. Im Zuge der Säkularisierung des Klosters 1802 fällt die Burg bzw. die Ruine 1803 an das Königreich Württemberg und befindet sich heute im Landesbesitz.
Von der einstigen Burg ist heute nur der 1971 wieder aufgebaute 20 Meter hohe Bergfried sichtbar. Am Fuß des Bergfrieds lassen sich heute unter anderem noch Reste der einstigen Wehrmauer und des Palas (Hautgebäude) erkennen. In der umgebenden Fläche können anhand von Höhenunterschieden noch die Ausmaße der einstigen Anlage erahnt werden.
Burg Reichenstein
89584 Lauterach-Reichenstein
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