Die 1839–1842 erbaute Trinkhalle Baden-Baden ist Teil des historischen Erbes Baden-Württembergs und prägt mit ihrer Säulenhalle, den Wandbildern und der Thermalwassertradition das Stadtbild der Kurstadt.
Die Trinkhalle wurde etwas unterhalb des Kurhaus Baden-Baden im Kurgarten von Heinrich Hübsch 1839-1842 erbaut. Die im neoklassizistischen bzw. historistischen Stil errichtete Trinkhalle diente als architektonischer Rahmen für den Brunnen der Friedrichsquelle bzw. der Ausgabe des Thermalwassers an die Kurgäste. Der Saal mit den Trinkbrunnen wurde hierbei nach vorne von einer offenen, rund 90 Meter langen Wandelhalle mit Säulen flankiert. Vierzehn großformatige Wandbilder des Malers Jakob Götzenberger verzieren die Wandelhalle mit mythologischen Motiven von Sagen aus dem Schwarzwald und Umgebung.
Die Wandel- bzw. Trinkhalle wird von den Seiten oder über eine breite Freitreppe in der Mitte der Wandelhalle betreten werden. Die über der Freitreppe befindliche Attika wird von einem Relief mit der Darstellung der Wohltat des Thermalwassers geschmückt: In der Mitte ist eine junge Quellnymphe mit einem Wasserkrug dargestellt, die das gute Quellwasser an eine Reihe von gebrechlichen und kranken Menschen ausgibt, die nach dem Genuss des Wassers wieder gesund und erfrischt sind, wofür die Personen zu ihrer Linken zeugen sollen.
Der Wandelgang ist frei zugänglich; der Innenraum ist nur temporär geöffnet.
Trinkhalle
Kaiserallee 3,
76530 Baden-Baden
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