Staatliche Schlösser und Gärten

Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Kelten

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Im Bild v.l.n.r.: Klaus Burger MdL und  Gisela Splett, Staatssekretärin Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg / Foto: Andreas Weise/factum

Mit dem Fahrrad haben Finanzstaatssekretärin Gisela Splett, Verkehrsminister Winfried Hermann und Gudrun Zühlke, Landesvorsitzende des ADFC Baden-Württemberg e. V., die Heuneburg – Stadt Pyrene in Hundersingen erkundet. Die Radtour über 42 Kilometer führte vom Besucherzentrum der Heuneburg über das Kloster Heiligkreuztal und den keltischen Fürstengrabhügel Hohmichele zurück zum Besucherzentrum der Heuneburg.

„Unsere Fahrradtour macht deutlich, dass die Heuneburg und das keltische Erbe in der Umgebung ein großartiger Schatz des Landes sind. Wir wollen diese Spuren der Vergangenheit für möglichst viele Menschen sichtbar und erlebbar machen“, sagte Finanzstaatssekretärin Splett. „Die Heuneburg bietet ideale Voraussetzungen für naturverträglich konzipierte Angebote, die Kultur und Natur verbinden.“

Verkehrsminister Hermann MdL wies auf die Bedeutung der Radverkehrsinfrastruktur rund um die Heuneburg hin: „Zur Heuneburg fährt man am besten über den Donau-Radweg. Dieser ist einer von 19 Landesradfernwegen, die mit rund 4.500 Kilometern Gesamtlänge unser Land durchziehen. Diese Wege werden überwiegend touristisch genutzt und sind für viele, die das Fahrrad bisher nicht im Alltag nutzen, ein leichter Einstieg. Hier kann man Radfahren in schöner Landschaft stressfrei erleben. Die meisten Landesradfernwege sind schon jetzt als ADFC-Qualitätsrouten zertifiziert und sollen es bald alle sein. Diese Wege sind ein wichtiger Bestandteil des RadNETZ, dem landesweiten durchgängigen und sicheren Netz für Radfahrende. Bis Frühjahr 2021 wird das komplette RadNETZ beschildert sein und so den Radfahrenden eine sichere Orientierung sowie hilfreiche Informationen auf ihrer Route bieten. Die Infotafel, die ich heute am Bahnhof in Mengen enthülle, bietet Informationen zur Region und touristischen Highlights in der Umgebung sowie allgemein zum RadNETZ.“ 

Die Fahrradtour erfolgte in Zusammenarbeit mit dem ADFC Baden-Württemberg e. V. „Das Fahrrad ist das ideale Verkehrsmittel, um die Kulturschätze des Landes inmitten der wunderbaren Landschaft zu erleben“, sagte Gudrun Zühlke, Landesvorsitzende des ADFC.

Bei der Rundtour mit E-Bikes starteten Finanzstaatssekretärin Splett gemeinsam mit Verkehrsminister Hermann und der ADFC-Vorsitzenden Zühlke am Besucherzentrum der Heuneburg mit Freilichtmuseum. Die Radroute führte nach Mengen, wo Spuren aus der Römerzeit erhalten sind, weiter nach Altheim, zum ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Heiligkreuztal sowie dem keltischen Fürstengrabhügel Hohmichele, der ebenfalls zur Heuneburg gehört. Die Rundtour führte zurück zum Besucherzentrum der Heuneburg. 

Die Heuneburg soll in den kommenden Jahren zu einer musealen und touristischen Erlebniswelt ausgebaut werden. Die älteste Stadt nördlich der Alpen zählt zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten in Europa und ist ein zentraler Ort der kulturpolitischen Landeskonzeption „Baden-Württemberg und seine Kelten“. Unterhalb der Heuneburg verläuft der Donauradweg, an den das Flächenmonument mit einer Querungshilfe angebunden werden soll.

Das Land hat in den vergangenen fünf Jahren rund 200.000 Euro in die Heuneburganlage investiert. Für den Erhalt der Nachbauten des Herrenhauses und des Wehrgangs sind 2020 Sanierungsarbeiten in Höhe von rund 220.000 Euro geplant. Diese sehen vor, Reetdächer zu reinigen, Teile der Holzschindeldächer neu einzudecken und Lehmputzwände zu sanieren.

Weitere Informationen

Am 1. April 2020 übernahmen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg die Betreuung der Heuneburg. Die früheste Besiedlung der Heuneburg lässt sich auf die Mittelbronzezeit datieren – etwa vom 15. bis zum 13. Jahrhundert vor Christus. Ihre Blütezeit hatte sie als sogenannter „frühkeltischer Fürstensitz“ um 620 vor Christus mit schätzungsweise 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Weitere Meldungen

Finanzminister Danyal Bayaz im Gespräch / Foto: Marijan Murat/dpa
Wirtschaftsförderung

Neue Zeitrechnung für Risikokapital-Förderung in Baden-Württemberg

Risikokapital vom Land:  Jetzt geht‘s los, Podcast mit Finanzminister Danyal Bayaz
Podcast

Risikokapital vom Land

Finanzminister Danyal Bayaz
Interview

„Die wirtschaftliche Lage hat etwas ins Kippen gebracht“

Eine Waldlichtung, im Vordergrund ist in gelb die Silhouette des Landes Baden-Württemberg zu sehen.
Finanzpolitik

Land erweitert Anlagestrategie für Pensionsrücklagen mit neuem Fonds

Tragkonstruktion aus Holz und Akustikbeplankung an der Decke im Foyer
Vermögen und Bau

Neubau THIS für die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Finanzamtsgebäude
Betrugsmasche

Warnung vor Betrugsmails zu angeblichen Betriebsprüfungen

Videopodcast mit Finanzminister Danyal Bayaz
Podcast

Finanzministerium startet Videopodcast

Hand hält Smartphone mit geöffneter MeinELSTER+-App, die eine vorausgefüllte Steuererklärung und Abgabe per Klick zeigt, im hellen Bürohintergrund.
Steuern

Startschuss für die „Steuererklärung per App mit einem Klick“

Finanzminister Danyal Bayaz lehnt an einem Geländer, im Hintergrund sind moderne Bürogebäude am kleinen Schlossplatz in Stuttgart zu sehen.
Haushalt

Ministerrat beschließt Eckpunkte für den Haushalt 2027

Blick über die Innenstadt von Weingarten mit historischer Kirche, Fachwerkhäusern und grüner Umgebung bei sonnigem Wetter.
Grundsteuer

Bundesfinanzhof bestätigt baden-württembergisches Grundsteuermodell

Vereidigung von Finanzminister Bayaz
Personal

Bayaz bleibt Finanzminister

Finanzminister Danyal Bayaz lehnt an einem Geländer, im Hintergrund sind moderne Bürogebäude am kleinen Schlossplatz in Stuttgart zu sehen.
Steuerschätzung

Mai-Steuerschätzung: Einnahmen des Landes sinken nur leicht

Eingangspavillon Wilhelma Stuttgart
Vermögen und Bau

Eröffnung des restaurierten Eingangspavillons in der Wilhelma

Bargeld in einer Kasse
Steuern

Kassenkontrollen: Viele Mängel in Barbershops, Tattoo- und Nagelstudios

Mehrere Stapel aus Euro-Münzen in unterschiedlicher Höhe, mit einer Lichtspiegelung und einer leicht verschwommenen Überlagerung im Hintergrund.
Haushalt

Ratingagenturen bestätigen Spitzenbewertungen für das Land