Vermögen und Hochbau

Übergabe des Regionalen Innovationszentrums Energie (RIZ) der Hochschule Offenburg

Berechne Lesezeit
  • Teilen
v.l.n.r.: Rektor der Hochschule Offenburg Prof. Dr. Winfried Lieber, Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Karl-Heinz Bühler, Leiter Vermögen und Bau Amt Freiburg, bei der Übergabe des RIZ Offenburg.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer haben der Hochschule Offenburg den Neubau des Forschungsgebäudes des Regionalen Innovationszentrums Energie (RIZ) übergeben. 

„Mit dem RIZ entsteht eine innovative, leistungsstarke Forschungsplattform für die Bereiche Umwelttechnologie, Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz. Hier werden Forschungsaktivitäten gemeinsam mit regionalen Partnern zusammengeführt in Bereichen, die für unsere Zukunft von herausragender Bedeutung sind und die auch bei den landespolitischen Zielen ganz oben stehen“, sagte Splett in Offenburg. „Über den Schwerpunkt Energieforschung wird die Hochschule verstärkt die Qualifikation von Nachwuchskräften in der Energietechnik unterstützen, die wir dringend benötigen.“

„Im modernen Demonstrations- und Forschungsgebäude des RIZ werden zukunftsrelevante Themenfelder der Energietechnik bearbeitet und über die hier gewonnenen Erkenntnisse sowie den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft ein maßgeblicher Beitrag zur Energiewende geleistet“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Von den vielfältigen Kooperationen, innovativen Forschungsansätzen und der hochkarätigen akademischen Ausbildung von Fachkräften profitiere nicht nur die Hochschule Offenburg oder die Region - „die positiven Effekte gehen weit darüber hinaus.“

„Der Wissenstransfer im RIZ Energie wird die Verzahnung unserer Hochschule mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft weiter verbessern, unsere Brückenfunktion zwischen Forschung und konkreter Anwendung in der Wirtschaft stärken und gerade mittelständischen Unternehmen einen schnellen Zugang zu aktuellsten Schlüsseltechnologien ermöglichen. Darüber hinaus wird das RIZ unseren Beitrag zur Positionierung des Südlichen Oberrheins als Nachhaltigkeitsregion mit starken Unternehmen nochmals deutlich erweitern“, betonte Prof. Dr. Winfried Lieber, Rektor der Hochschule Offenburg, bei der Eröffnung. 

Auf rund 1.600 Quadratmetern sind flexibel ausgelegte Laborstrukturen und moderne Arbeitsplätze entstanden. Das Herzstück ist das Technikum, eine 12 Meter hohe Halle, in der industrielle Produkte und Prozesse in komplexen Versuchsaufbauten optimal messtechnisch bewertet werden können. Das viergeschossige Forschungsgebäude ist der erste Baustein, mit dem die expandierende Hochschule den Schritt über den Südring Richtung Innenstadt macht. Für das RIZ und die langfristig angelegte Weiterentwicklung der Hochschule hat die Stadt Offenburg das Grundstück nördlich des Campusareals zur Verfügung gestellt.

Der Neubau selbst ist energieeffizient gebaut und soll weitgehend klimaneutral betrieben werden. Die hochwertige Gebäudehülle ist vollständig in Passivhausqualität gedämmt. Der geringe Wärmebedarf wird umweltfreundlich über eine Wärmepumpe erzeugt, die das Grundwasser als Wärmequelle nutzt. Im Herbst 2020 soll eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert werden. Der klimafreundlich erzeugte Strom wird dann zur Eigenstromversorgung des Gebäudes beitragen.

Die Gesamtbaukosten des Neubaus betragen rund 9,6 Millionen Euro. Insgesamt stehen für das Projekt rund 11 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld kommt zu 50 Prozent aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). 30 Prozent sind Stiftungs- und Eigenmittel der Hochschule. Die restlichen 20 Prozent investiert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Hinweis

Fotos stehen in unserer Mediathek zur honorarfreien Verwendung mit Bildnachweis zur Verfügung.

Weitere Meldungen

Finanzminister Danyal Bayaz im Gespräch / Foto: Marijan Murat/dpa
Wirtschaftsförderung

Neue Zeitrechnung für Risikokapital-Förderung in Baden-Württemberg

Risikokapital vom Land:  Jetzt geht‘s los, Podcast mit Finanzminister Danyal Bayaz
Podcast

Risikokapital vom Land

Finanzminister Danyal Bayaz
Interview

„Die wirtschaftliche Lage hat etwas ins Kippen gebracht“

Eine Waldlichtung, im Vordergrund ist in gelb die Silhouette des Landes Baden-Württemberg zu sehen.
Finanzpolitik

Land erweitert Anlagestrategie für Pensionsrücklagen mit neuem Fonds

Tragkonstruktion aus Holz und Akustikbeplankung an der Decke im Foyer
Vermögen und Bau

Neubau THIS für die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Finanzamtsgebäude
Betrugsmasche

Warnung vor Betrugsmails zu angeblichen Betriebsprüfungen

Videopodcast mit Finanzminister Danyal Bayaz
Podcast

Finanzministerium startet Videopodcast

Hand hält Smartphone mit geöffneter MeinELSTER+-App, die eine vorausgefüllte Steuererklärung und Abgabe per Klick zeigt, im hellen Bürohintergrund.
Steuern

Startschuss für die „Steuererklärung per App mit einem Klick“

Finanzminister Danyal Bayaz lehnt an einem Geländer, im Hintergrund sind moderne Bürogebäude am kleinen Schlossplatz in Stuttgart zu sehen.
Haushalt

Ministerrat beschließt Eckpunkte für den Haushalt 2027

Blick über die Innenstadt von Weingarten mit historischer Kirche, Fachwerkhäusern und grüner Umgebung bei sonnigem Wetter.
Grundsteuer

Bundesfinanzhof bestätigt baden-württembergisches Grundsteuermodell

Vereidigung von Finanzminister Bayaz
Personal

Bayaz bleibt Finanzminister

Finanzminister Danyal Bayaz lehnt an einem Geländer, im Hintergrund sind moderne Bürogebäude am kleinen Schlossplatz in Stuttgart zu sehen.
Steuerschätzung

Mai-Steuerschätzung: Einnahmen des Landes sinken nur leicht

Eingangspavillon Wilhelma Stuttgart
Vermögen und Bau

Eröffnung des restaurierten Eingangspavillons in der Wilhelma

Bargeld in einer Kasse
Steuern

Kassenkontrollen: Viele Mängel in Barbershops, Tattoo- und Nagelstudios

Mehrere Stapel aus Euro-Münzen in unterschiedlicher Höhe, mit einer Lichtspiegelung und einer leicht verschwommenen Überlagerung im Hintergrund.
Haushalt

Ratingagenturen bestätigen Spitzenbewertungen für das Land