Bei Bauprojekten des Landes berücksichtigen wir deshalb ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen. Um Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit bestmöglich sicherzustellen, ist eine ganzheitliche Betrachtung der Gebäude notwendig.
Die landeseigenen Immobilien werden vom Vermögen und Bau Baden-Württemberg über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg betreut.
Sie umfasst alle Phasen eines Gebäudes – von der Planung und dem Bau über die Nutzung und Instandhaltung bis hin zu Sanierung oder Rückbau.
Das Land nimmt eine Vorbildfunktion ein und richtet seine Baumaßnahmen an den Grundsätzen einer möglichst weitgehenden Schonung natürlicher Ressourcen aus.
Das Land stärkt die Nachhaltigkeit sowohl bei Neubauten als auch im bestehenden Gebäudebestand durch umfassende Maßnahmen.
Es werden verstärkt nachwachsende Rohstoffe, beispielsweise Holz, verwendet. Zudem kommen Recyclingbaustoffe zum Einsatz, die Anwendung des Bewertungssystems nachhaltiges Bauen (BNB) sowie das Energie- und Klimaschutzkonzept für landeseigene Liegenschaften.
Nachhaltiges Bauen bedeutet, sparsam und effizient mit Rohstoffen umzugehen, Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung möglichst gering zu halten.
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Sein Einsatz soll gestärkt werden, um Ressourcen zu schonen und eine langfristige Speicherung von CO₂ zu ermöglichen. Die Herkunft des Holzes aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung muss dabei nachgewiesen werden.
Auch der Einsatz von Recycling-Beton wird bei Baumaßnahmen des Landes ausgebaut. Hierzu wurden bei Landesausschreibungen die grundsätzlichen Möglichkeiten geschaffen, um das Anbieten von Recycling-Beton zu erleichtern. Zusätzlich werden abhängig von Entwicklungen des Baumarkts in diesem Bereich Projekte durchgeführt, bei denen gezielt der Einsatz von Recycling-Beton gefordert wird.
