Mittelstandspreis für soziale Verantwortung

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg loben Preisträger aus

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das gesellschaftliche Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen im Land ist herausragend: Viele Mittelständler setzen sich freiwillig für soziale und gesellschaftliche Belange ein. Vor diesem Hintergrund loben das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft gemeinsam mit Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg bereits zum zehnten Mal den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus.

Sie würdigen damit auch im Jubiläumsjahr den engagierten Beitrag kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR). Land, Diakonie und Caritas verleihen mit dem Preis als Auszeichnung auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort für den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung bewerben. Voraussetzung ist, dass sie Wohlfahrtsverbände, soziale Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-) Vereine unterstützen und sich mit ihnen in einem gemeinsamen Projekt gesellschaftlich engagieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2016.

„Das große unternehmerische Engagement der baden-württembergischen Mittelständler im Bereich Corporate Social Responsibility ist ein Ausdruck der sozialen und wirtschaftlichen Stärke unseres Landes. Mit dem diesjährigen Mittelstandpreis können wir bereits zum zehnten Mal innovative CSR-Aktivitäten in Baden-Württemberg auszeichnen. Damit zeigen wir ein weites Mal: Die CSR-Landschaft in Baden-Württemberg ist vielfältig und bundesweit einmalig", sagt Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid.

„In Baden-Württemberg zeigen die Unternehmen, dass es sich lohnt, Verantwortung zu übernehmen: So wird unsere Gesellschaft gerechter, menschlicher und lebenswerter“, so die beiden Caritasdirektoren Pfarrer Oliver Merkelbach (Stuttgart) und Monsignore Bernhard Appel (Freiburg). In diesem Engagement lebten die Unternehmer eine uralte, christliche Vision des sozialen Miteinanders. „Sie verbinden dabei ein kluges unternehmerisches mit einem solidarischen Handeln.“

„Der Mittelstandspreis macht gesellschaftliches Engagement sichtbar“, erklären die beiden Vorstandsvorsitzenden der Diakonischen Werke Oberkirchenrat Dieter Kaufmann (Württemberg) und Oberkirchenrat Urs Keller (Baden). „Er schlägt in besonderer Weise eine Brücke zwischen wirtschaftlichem Handeln und ethischer Verantwortung. Wir sind stolz, über diesen Preis Ansporn für soziales Engagement zu geben und dieses würdigen zu können.“ Diakonie, Caritas und Ministerium wollen mit dem Mittelstandspreis für soziale Verantwortung ihren Dank und ihren Respekt für die Unternehmen im Land ausdrücken. Mit der öffentlichen Anerkennung dieser CSR-Aktivitäten wollen sie zugleich alle Unternehmen im Südwesten motivieren, ihr bisheriges gesellschaftliches Engagement fortzuführen.  

Zusammen mit den Landesbischöfen Dr. h. c. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg), Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden) sowie den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) und Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) hat der Finanz- und Wirtschaftsminister die Schirmherrschaft für den bundesweit teilnehmerstärksten Wettbewerb im Bereich Corporate-Social-Responsibility von kleinen und mittleren Unternehmen übernommen. Aus Sicht der Bischöfe macht der Preis Lust, sich aktiv einzubringen. „Alle profitieren vom gesellschaftlichen Engagement: die Unterstützten, die Gesellschaft und nicht zuletzt auch die Unternehmen selbst. Daher ermutigen wir jeden Mittelständler, der sich für die Allgemeinheit einbringt, sich für den Preis zu bewerben.“
 
Die Bewerbung ist auch online möglich. Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus der Fach-, Wirtschafts- und Medienwelt entscheidet über die Vergabe der Preise, die am 5. Juli 2016 im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen werden.

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

Smartphone
Steuer

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken