Staatliche Münzen Baden-Württemberg

Finanzministerin Edith Sitzmann prägt erste 100-Euro-Goldmünze „UNESCO Welterbe – Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“

Finanzministerin Edith Sitzmann hält die erste 100-Euro-Goldmünze „UNESCO Welterbe – Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ in der Hand. Mit dabei sind (von links) Regensburgs Kulturreferent Klemens Unger, Dr. Peter Huber, der Leiter des Landesbetriebs Staatliche Münzen Baden-Württemberg, und der Künstler Friedrich Brenner aus Diedorf bei Augsburg.

Genau zehn Jahre, nachdem die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof in die Welterbeliste aufgenommen wurde, hat Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann am 13. Juli 2016 die erste 100-Euro-Goldmünze mit dem Motiv der Altstadt von Regensburg geprägt. Die Münze gehört zu einer Serie von Goldmünzen, auf denen UNESCO-Welterbestätten in Deutschland gezeigt werden.

„Da ich in Regensburg geboren und aufgewachsen bin, freue ich mich besonders, diese Münze anzuprägen“, sagte die Ministerin in der Münzstätte Stuttgart-Bad Cannstatt. „Die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg sind genau der richtige Ort für diese Anprägung: Mit der Stadt Regensburg verbindet sie eine mittelalterliche Geschichte.“ Denn das Ensemble der Regensburger Altstadt mit Stadtamhof gehe ebenso auf das Mittelalter zurück wie das Münzrecht im Land. So hatten die Markgrafen von Baden vor mehr als 650 Jahren das Recht, Mün-zen zu prägen; in Stuttgart startete die Prägung nur wenige Jahre später.

Dr. Peter Huber, der Leiter des Landesbetriebs Staatliche Münzen Baden-Württemberg, kündigte an, dass die 100-Euro-Goldmünze ab Oktober 2016 ausgegeben wird. Sie ist bei der offiziellen Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland erhältlich. Ihre Gesamtauflage liegt bei 150.000. „40 Prozent der Gesamtauflage werden in Baden-Württemberg hergestellt - in Stuttgart und in Karlsruhe“, erklärte Huber.

Der Entwurf für das Motiv der Münze stammt von Friedrich Brenner aus Diedorf bei Augsburg, der bei der Anprägung in Stuttgart dabei war. Die Jury, die Brenners Entwurf ausgewählt hatte, hatte vor allem die Verbindung der Modernität mit der 2000-jährigen Geschichte von Regensburg gelobt.

Weitere Informationen:
Zum Landesbetrieb Staatliche Münzen Baden-Württemberg (SMBW) gehören zwei Prägestätten: Stuttgart-Bad Cannstatt und Karlsruhe. Bundesweit gibt es fünf Prägestätten, neben den beiden baden-württembergischen noch Berlin, Hamburg und München.

Bei den SMBW werden etwa 40 Prozent der deutschen Umlauf- und Sammlermünzen hergestellt. In Stuttgart und Karlsruhe können bis zu eine Milliarde Münzen pro Jahr geprägt werden, die 27 Prägepressen arbeiten mit einer Leistungsfähigkeit von 750 Münzen in der Minute. Derzeit sind im Landesbetrieb rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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