Vermögen und Hochbau

Sechster Bauabschnitt für die Sanierung der CRONA-Kliniken am Universitätsklinikum Tübingen beginnt

Hirsch und Greif mit Bohrer und Schwingschleifer

Das Tübinger Universitätsklinikum ist eines der führenden Zentren der deutschen Hochschulmedizin. Die CRONA-Kliniken stehen für Chirurgie, Radiologie, Orthopädie, Neurologie und Anästhesie. Damit der sechste Bauabschnitt starten kann, hat das Ministerium für Finanzen nun die Baufreigabe erteilt.

„Ein herausfordernder Klinikalltag braucht eine moderne Infrastruktur. Deswegen sanieren wir die rund 30 Jahre alten CRONA-Gebäude für die täglichen Herausforderungen im Klinikbetrieb. Die Patientinnen und Patienten sollen optimal versorgt werden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über bestmögliche Arbeitsbedingungen verfügen. Damit der Klinikbetrieb weitergehen kann, erfolgt die Modernisierung abschnittsweise“, so Finanzministerin Edith Sitzmann. 

„Das Universitätsklinikum Tübingen hat einen hervorragenden Ruf in der Wissenschaft und in der medizinischen Versorgung unserer Bevölkerung“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Dies sei das Verdienst der Arbeit der Ärztinnen und Ärzte sowie des gesamten Personals in der Patientenversorgung in den CRONA-Kliniken. „Das Land fühlt sich dem hohen Renommee der CRONA-Kliniken und einer bestmöglichen medizinischen Versorgung verpflichtet“, sagte Theresia Bauer. „Gerade die COVID-19-Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig eine optimale Vorsorge auch für unvorhergesehene Ereignisse für die Versorgung unserer Bevölkerung ist. Dazu bedarf es einer bestmöglichen medizinischen Infrastruktur.“

In dem rund 40.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex werden im sechsten Bauabschnitt die Pflegestationen der Ebenen 07 und 08 grundsaniert und das Gebäude wird insgesamt betriebstechnisch und energetisch ertüchtigt. Dazu wird beispielsweise die Fensterverglasung ausgetauscht. Mit vorbereitenden Arbeiten wurde bereits im letzten Jahr begonnen. So werden etwa die Kälteanlagen im Technikgeschoss erweitert. Weitere Arbeiten sollen im Herbst 2020 folgen und voraussichtlich im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

Das Land investiert rund 25 Millionen Euro in den sechsten Bauabschnitt. Das Klinikum beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro an den Investitionskosten. In die Sanierung der CRONA-Kliniken haben Land und Universitätsklinikum bereits rund 78 Millionen Euro investiert.

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