Hochbau

Spatenstich für die neue Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim

Visualisierung Neubau für die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim
Visualisierung Neubau für die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat gemeinsam mit Wissenschaftsstaatssekretärin Petra Olschowski und Grit Puchan, Ministerialdirektorin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, sowie der Universität Hohenheim heute den Spaten für den Neubau der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim gesetzt.

„Mit dem Neubau wird die zentrale Forschungseinrichtung zur Bienenkunde in Baden-Württemberg modern und innovativ untergebracht“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. „Das Gebäude wird mit einer Holzkonstruktion, Holzfassade und vorgesehener BNB-Zertifizierung ausgesprochen nachhaltig. Damit werden wir unserer Vorbildfunktion als öffentlicher Bauherr gerecht.“

„Die Landesanstalt für Bienenkunde leistet mit ihrer anwendungsorientierten Forschung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Honigbiene. Sie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis und in die Gesellschaft hinein gelingen kann“, betonte Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

„Die Landesanstalt für Bienenkunde leistet einen sehr wichtigen Wissenstransfer in die Imkerschaft. Sie schafft damit die Grundlage zum Erhalt gesunder und leistungsfähiger Bienenbestände, die durch ihre Bestäubungsleistung die Artenvielfalt sichern helfen und wesentlich zur Erzeugung qualitativ hochwertiger regionaler Lebensmittel beitragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesanstalt leisten eine hervorragende Arbeit zum Wohl unserer Bienen und Imkerinnen und Imker“, sagte die Ministerialdirektorin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Grit Puchan. Der Neubau sei ein klares Bekenntnis der Landesregierung zu Gunsten der Imkerei im Land.

„Der Bienenschutz bedeutet immer auch Insektenschutz und hat einen hohen ökonomischen Wert und eine große Bedeutung für unsere Gesellschaft“, sagt Prof. Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim. „Jede Vierte der gut 100.000 Imkereien in Deutschland befindet sich in Baden-Württemberg. Dennoch gibt es noch viele offene Fragen, mit welchen sich unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen: Von der Bekämpfung der Varroa-Milbe, die eine Gefahr für unsere einheimischen Bienen darstellt, bis zu Fragen der Rolle für die Bienen in der Landwirtschaft. Durch den Neubau können unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch effizienter an diesen Fragen forschen und so mögliche Lösungen für die Imkerinnen und Imker, die Landwirtschaft und den Artenschutz bieten.“

Der Neubau ersetzt das bisherige Gebäude aus den 1960er Jahren. Der Altbau konnte nicht mehr wirtschaftlich für einen modernen Forschungsbetrieb saniert werden. Zur Stärkung Baden-Württembergs als Holzbauland setzt die staatliche Bauverwaltung auf eine nachhaltige und innovative Bauweise: Der zweistöckige Bau wird als Holzhybridbau realisiert.

Tragwerk, Fassade und Innenwände sollen dabei überwiegend aus Holz bestehen. Der Gebäudekern und ein zusätzliches Treppenhaus werden massiv gebaut. Das Flachdach wird großflächig begrünt und mit Photovoltaikmodulen belegt. Der Strom aus der Sonnenenergie soll vollständig im Gebäude verbraucht werden. Der Neubau erhält Labore, Seminarräume sowie einen Werkstattbereich mit Schreinerei. Die Imkerei erhält einen Wachs- und Schleuderraum. Insgesamt entstehen rund 1.100 Quadratmeter Nutzfläche.

Der Neubau der Landesanstalt für Bienenkunde entsteht am südlichen Rand des Universitätscampus Hohenheim in direkter Nähe des botanischen Gartens und nördlich des „Langen Sees“. Wenn der Neubau fertiggestellt ist, kann der bestehende Containerbau zurückgebaut werden. Dadurch kann dem im Süden angrenzenden Landschaftsschutzgebiet wieder Fläche zurückgegeben werden.

Für den Neubau investiert das Land rund 10,4 Millionen Euro. Das Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg plant, das Gebäude 2020 fertigzustellen.

Weitere Informationen:
Die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim ist als angewandte Bienenforschungseinrichtung an einer Universität einzigartig in Deutschland. Das Institut erforscht Grundlagen, um die aktuellen Probleme der Bienenhaltung zu lösen. Zu den Aufgaben der Landesanstalt gehören die Qualitäts- und Rückstandsanalyse von Bienenprodukten, die Aus- und Fortbildung von Imkerinnen und Imkern, Forschungsergebnisse in der imkerlichen Praxis umzusetzen sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Der Holzbau spielt für das Land Baden-Württemberg in seiner Funktion als Bauherr eine wichtige Rolle, um nachhaltig zu bauen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Holzbau in Baden-Württemberg

Visualisierung Neubau für die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim
Bildnachweis: Lanz • Schwager Architekten BDA, Konstanz

  • Steuern

Michael Baun ist neuer Vorsteher des Finanzamtes Esslingen

Hirsch und Greif mit Bohrer und Schwingschleifer
  • Vermögen und Hochbau

Turnhalle in der Justizvollzugsanstalt Heilbronn wird saniert

Ein Barista gießt Kaffee auf. / Foto: Tyler Nix, unsplash
  • Steuern

Steuertipps für Aushilfstätigkeiten von Schülerinnen, Schülern und Studierenden

Neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der DHBW Villingen-Schwenningen
  • Vermögen und Hochbau

Photovoltaik-Strom für die DHBW Villingen-Schwenningen

Finanzministerin Edith Sitzmann und Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Regierungspressekonferenz
  • Steuern

Land bringt Grundsteuergesetz auf den Weg

Erweiterungsbau Kriminalpolizeidirektion Rottweil
  • Vermögen und Hochbau

Bau Kriminalpolizeidirektion Rottweil beginnt

  • Vermögen und Hochbau

Staatssekretärin Splett besucht Biodiversitätsfläche „Oberer Eselsberg“

Neues Schloss Meersburg mit Teepavillon
  • Staatliche Schlösser und Gärten

Attraktive Ausflugsziele im Land

V.l.n.r.: Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Abgeordneter Manfred Kern, Finanzstaatssekretärin Gisela Splett, Abgeornete Barbara Saebel, Abgeordneter Karl Klein, Gartenkonservator Prof. Dr. Hartmut Troll
  • Staatliche Schlösser und Gärten

Neue Wege im Umgang mit dem Klimawandel im Schlossgarten Schwetzingen

Hintere Reihe von links: Joachim Walter (Präsident des Landkreistages), Dr. Peter Kurz (Präsident des Städtetags), Edith Sitzmann (Landesfinanzministerin). Vordere Reihe von links: Thomas Strobl (Landesinnenminister), Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Roger Kehle (Präsident des Gemeindetags) / Bild: Lichtgut / Leif Piechowski
  • Haushalt

Kommunaler Stabilitäts- und Zukunftspakt steht

Das ehemalige Augustinerchorherrenstift in Öhningen (Bild: Katholisches Pfarramt Öhningen)
  • Kulturliegenschaften

Augustinerchorherrenstift wird entwickelt

Hirsch und Greif bauen eine Mauer
  • Vermögen und Hochbau

Badische Staatstheater: Verwaltungsrat informiert sich über Planungen

Neue App „BlüBa Rundgang“ macht digitalen Rundgang durchs Blühende Barock Ludwigsburg möglich.
  • Staatliche Schlösser und Gärten

App macht digitalen Rundgang durchs Blühende Barock möglich

Schloss Kaltenstein Vaihingen/Enz
  • Kulturliegenschaften

Schloss Kaltenstein wird zum Hotel

Innovative Kälteanlage für die Hochschule für Technik Stuttgart. V.l.n.r.: Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst; Prof. Rainer Franke, der Rektor der Hochschule für Technik Stuttgart; Finanzstaatssekretärin Gisela Splett; Prof. Kai Fischer, Abteilungsleiter im Ministerium für Finanzen.
  • Hochbau

Innovative Kälteanlage für die HfT Stuttgart

Dummy Image
  • Steuern

Frist zur Umrüstung der Kassensysteme verlängert

Blühende Wiesen auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT): Mit neuen Schildern wird auf das ökologische Pflegekonzept hingewiesen. Staatssekretärin Gisela Splett und Peter Zöllner, beim Amt Karlsruhe von Vermögen und Bau Baden-Württemberg unter anderem für das Grünflächenmanagement zuständig, machten sich vor Ort ein Bild davon, wie es grünt, blüht, flattert und summt.
  • Naturschutz

Mehr Artenvielfalt auf 110.000 Quadratmetern

Hände halten einige Euro-Scheine in die Kamera / Foto: Christian Dubovan
  • Finanzhilfen

Weitere Liquiditätshilfen für die Kommunen

Wächterhaus der Großherzoglichen Grabkapelle in Karlsruhe
  • Staatliche Schlösser und Gärten

Besuchszentrum der Grabkapelle in Karlsruhe eröffnet

Hirsch und Greif bauen eine Mauer
  • Vermögen und Hochbau

Jubiläum: 300 Jahre Schloss Mannheim

Finanzministerin Edith Sitzmann und Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin vor der Asiatischen Huftieranlage.
  • Wilhelma

Asiatische Huftieranlage ist fertig

rote Blüten
  • Vermögen und Bau

Schlossgärtnerei Karlsruhe ist bio-zertifiziert

  • Personalangelegenheit

Staatliche Münzen Baden-Württemberg unter neuer Leitung

John Cranko Schule, Ansicht von der Werastraße
  • Vermögen und Hochbau

John Cranko Schule in Stuttgart ist fertig

  • Haushalt

Land beteiligt sich am kommunalen Solidarpakt 2020 des Bundes