Denkmalförderung

500.000 Euro für die Sanierung des Ulmer Münster

Berechne Lesezeit
  • Teilen

„Das Ulmer Münster mit seinem höchsten Kirchturm der Welt ist ein Kulturdenkmal von herausragender nationaler und europäischer Bedeutung. Deshalb freue ich mich sehr, dass das Land die anstehenden Sanierungsmaßnahmen mit einer Förderung von 500.000 Euro in diesem Jahr unterstützt“, erklärte Peter Hofelich, Staatssekretär im Finanz- und Wirtschaftsministerium am 15. Mai 2015 bei der Übergabe des Förderbescheids an Dekan Ernst-Wilhelm Gohl von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm.

Nach Vollendung der umfassenden Sanierungs- und Sicherungsarbeiten am südlichen Chorturm, standen bis Mai 2015 die Restaurierung des mittelalterlichen Chors und der Chorfassade im Mittelpunkt. Die noch dringend notwendigen Arbeiten, insbesondere an der Ost-, Nord- und Südseite des Hauptturms werden voraussichtlich noch zehn Jahre dauern.

Mit der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm wurde November 2014 eine Fördervereinbarung mit dem Land über eine Zuwendung aus Mitteln der Denkmalförderung für den Schutz und die Pflege des Ulmer Münsters abgeschlossen. Danach werden für das Ulmer Münster jährlich bis zu 500.000 Euro aus dem Etat der Denkmalpflege zur Verfügung gestellt. Damit erkennt das Land das Ulmer Münster als Kulturdenkmal mit herausragender Bedeutung in Baden-Württemberg an und würdigt das große finanzielle Engagement der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft ist die oberste Denkmalschutzbe-hörde. In Baden -Württemberg existieren schätzungsweise über 90.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie über 60.000 archäologische Denkmale „Die Denkmalpflege ist in Baden-Württemberg eine Aufgabe mit Verfassungsrang. Danach genießen die Landschaft sowie die Denkmale der Kunst, der Geschichte und der Natur öffentlichen Schutz und die Pflege des Staates und der Gemeinden“, so Hofelich weiter.

Aus der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2015 unterstützt die Landesregierung mit rund 4,6 Millionen Euro Erhalt, Sanierung und Nutzung von 115 baden-württembergischen Kulturdenkmalen. Rund 60 Prozent der Bewilligungen entfallen auf Vorhaben privater Eigentümer entfallen, 16 Prozent auf Vorhaben von Kommunen und 24 Prozent auf Vorhaben von Kirchen. Die Mittel des Denkmalförderprogramms stammen ausschließlich aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

Smartphone
Steuer

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken