Vermögen und Hochbau

Arbeiten am neuen Zentrum für Islamische Theologie starten

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Hirsch und Greif bauen eine Mauer

In der Liebermeisterstraße beim Altklinikum Tübingen beginnen die Arbeiten für den Neubau des Zentrums für Islamische Theologie (ZITh). Das Ministerium für Finanzen hat dafür nun die Baufreigabe erteilt. Das ZITh entsteht direkt neben den bereits bestehenden Evangelischen und Katholischen Fakultäten.

„Am neuen Standort entsteht in Tübingen ein gemeinsamer Theologischer Campus. Damit wollen wir den interreligiösen Dialog weiter stärken. Lehre und Forschung der Weltreligionen können damit noch enger zusammenarbeiten“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. 

„War schon die Einrichtung des Zentrums für Islamische Theologie für das Land Baden-Württemberg und seine muslimischen Bürgerinnen und Bürger als Meilenstein zu bezeichnen, so gibt dieser Neubau erneut die Chance, zu zeigen, wie ernst es uns mit der Teilhabe unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger an unserer Gesellschaft auf Augenhöhe ist“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Das Zentrum für Islamische Theologie ist bisher auf zwei Gebäude verteilt. Das Zentrum soll zukünftig auf rund 2.600 Quadratmetern Fläche Platz für Lehre und Forschung bieten. Neben einer großen Bibliothek mit studentischen Arbeitsplätzen entstehen Seminarräume, Büros und Kommunikationsflächen. Die Fassade des neuen Instituts wird in Passivhausqualität gebaut. Hocheffiziente technische Anlagen reduzieren die CO2-Emissionen. Auf dem Dach wird es eine Photovoltaikanlage geben. Das Fernwärmenetz der Stadt Tübingen versorgt den Neubau mit Wärme.

Bevor im März das alte Gebäude abgebrochen und die Baugrube ausgehoben werden können, wird das Baufeld freigemacht. Mit den neuen Außenanlagen für das ZITh folgen später wieder Grünflächen und als Ausgleich für gefällte Bäume werden neue gepflanzt. 

Das Land investiert rund 17 Millionen Euro in den Neubau. Die Arbeiten am ZITh sollen rund zweieinhalb Jahre dauern.

 

 

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