Vermögen und Hochbau

Bau für die erweiterte Kriminalpolizeidirektion Rottweil beginnt

Erweiterungsbau Kriminalpolizeidirektion Rottweil

Die neue Kriminalpolizeidirektion Rottweil wird im Rahmen der Polizeistrukturreform 2014 am Standort der ehemaligen Polizeidirektion Rottweil eingerichtet.

Damit die verschiedenen Organisationseinheiten untergebracht werden können, sollen Anpassungen im Gebäudebestand und ein Erweiterungsbau geschaffen werden. Der geplante viergeschossige Neubau mit einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern wird entlang des bestehenden Hauptgebäudes an der Kaiserstraße 

„Nach der Evaluation der Polizeistrukturreform starten nun die Arbeiten für den Erweiterungsbau der Kriminalpolizei Rottweil. Damit die Polizei auch künftig erfolgreich arbeiten kann, schaffen wir in Rottweil die passende Infrastruktur dazu. Erste zentrale Gewerke wurden bereits an Bieterinnen und Bieter beauftragt“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela 

„Durch die baulichen Maßnahmen wird in Rottweil ein zentraler Standort der Kriminalpolizei mit modernen und funktionalen Räumlichkeiten entstehen. Die hohe Qualität der kriminalpolizeilichen Arbeit in der Region wird damit auch für die Zukunft gesichert sein“, sagte Innenstaatssekretär Wilfried Klenk MdL.

Während der Evaluation der Polizeistrukturreform waren die Planungen für den Erweiterungsbau der Kriminalpolizeidirektion Rottweil im August 2016 für rund ein Jahr ausgesetzt worden, um die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung mit berücksichtigen zu können. Nach der Wiederaufnahme und Fortschreibung der Planungen wurden zusätzliche Anforderungen berücksichtigt, die Kostenermittlung aktualisiert und die Baugenehmigung neu beantragt. Für den nun anstehenden Baubeginn hat der Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg die zentralen ersten Gewerke ausgeschrieben und im Vergabeverfahren regionale Bieterinnen und Bieter beauftragt.

Das Projekt wird durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Konstanz, gemeinsam mit externen Planungs- und Projektpartnerinnen und -partnern realisiert. Die Bauarbeiten beginnen Ende Juli 2020, die Fertigstellung ist im zweiten Quartal 2022 vorgesehen. Das Land investiert in den Erweiterungsbau und die Anbindung an das Bestandsgebäude sechs Millionen Euro. Darüber hinaus wurde für mögliche Risiken mit einem Betrag von rund 500.000 Euro vorgesorgt.

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