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Finanzministerin besucht Burg Rötteln sowie Burg und Römische Badruine Badenweiler

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Finanzministerin Edith Sitzmann hat am Dienstag (11. April) ihre erste Schlösserreise des Jahres unternommen. Mit der Burg Rötteln über Lörrach sowie der Römischen Badruine und der Burg Baden in Badenweiler besuchte sie Monumente, die schon seit dem frühen 19. Jahrhundert den Tourismus in der Region geprägt haben.

Die Orte seien herausragende Monumente in der Region mit einer besonders langen touristischen Tradition, so Finanzministerin Edith Sitzmann. „ Aufgabe des Landes ist es, die Kulturliegenschaften zu erhalten und zu bewahren. Denn die Burgen, Schlösser und Klöster des Landes machen Geschichte lebendig. Auch künftig sollen möglichst viele Besucherinnen und Besucher in die Zeit unserer Vorfahren eintauchen können.“

Auf Burg Rötteln lobte die Finanzministerin den Röttelnbund. Die Burg wird seit über 90 Jahren von dem Verein betreut. „Das ist ein Musterbeispiel für bürgerschaftliches Engagement im Land“, sagte Sitzmann. Die Arbeitsgruppe des Vereins besteht derzeit aus 15 Mitgliedern und leistet jährlich etwa 8.000 ehrenamtliche Stunden.

Für die Burg Rötteln, auch „Röttler Schloss“ genannt, ist im Sommer 2019 eine mehrteilige Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Dreiländermuseum Lörrach geplant. Sie wird die Geschichte und Bedeutung der Burganlage im Dreiländereck beleuchten. Außerdem soll bereits im Juni 2017 die Verbindungsbrücke zwischen Ober- und Unterburg saniert werden. Knapp 50.000 Gäste kamen im vergangenen Jahr, um die mittelalterliche Festung zu besuchen.

Die Burg Baden in Badenweiler erhebt sich weit sichtbar über den Kurort. Ein Landschaftsgarten umgibt seit dem 19. Jahrhundert die Burgruine. „In den nächsten Jahren sollen die Mauern saniert und Absturzsicherungen angebracht werden. Damit investieren wir in den Erhalt unseres Kulturerbes im Land“, sagte die Finanzministerin.

Die Römische Badruine ist Badenweilers wertvollstes Kulturerbe. Experten bezeichnen sie als eine der besterhaltenen und eindrucksvollsten Thermenruinen nördlich der Alpen. Sie ist mit 93 Metern Länge und 33 Metern Breite ungewöhnlich groß und, einmalig im Römischen Reich, als streng symmetrische Doppelanlage angelegt. Vermutlich handelte es sich hier um getrennte Bäder für Frauen und Männer. „Die von den Römern errichteten Thermenanlagen sind eindrucksvoll. Das ist ein bemerkenswertes Zeugnis unserer antiken Vergangenheit“, sagte die Finanzministerin beim Besuch der Römischen Badruine. 1.725 Glasscheiben bilden ein transparentes Glasdach, das die Ausgrabung schützen soll.

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