Energie

Regenerative Energien in der industriellen Nutzung

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Stuttgarter Abend' fand am 5. Februar 2007 im Audi-Zentrum in Stuttgart-Vaihingen ein Symposium zum Thema Regenerative Energien in der industriellen Nutzung - ein Widerspruch? mit vier Referenten statt. Sie stellten vor knapp 150 Teilnehmern, überwiegend Vertreter mittelständischer Unternehmen Baden-Württembergs, das aktuelle und brisante Thema aus unterschiedlichen Perspektiven dar. Ein Referent aus dem Hause der Audi AG nahm beispielsweise aus der Sicht der deutschen Automobilindustrie Stellung zu diesem energiepolitischen Thema. Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz bezeichnete den Ausbau der erneuerbaren Energien als Herausforderung für die Landespolitik: „Erneuerbare Energien gewinnen von Tag zu Tag an Bedeutung und sind ein wichtiges Standbein für die Energieversorgung der Zukunft - aber auch für das Handwerk, die Ingenieure und Architekten sowie für die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Baden Württemberg. Denn erneuerbare Energien schaffen lokal und regional Entwicklung, Wertschöpfung und Beschäftigung. Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien sind ein Wachstumsmarkt - auch für den Export - und ein zentrales Element, um die Versorgungssicherheit im Land zu stärken.“

Die Landesregierung hat klare energiepolitische Ziele. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch soll bis zum Jahr 2010 verdoppelt werden. Bezogen auf die Stromerzeugung soll bis 2010 ein Anteil von 11,5 Prozent erreicht werden. Die aktuelle Koalitionsvereinbarung sieht sogar bis 2020 eine Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent vor. Drautz: “Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, die erneuerbaren Energien kräftig voran zu bringen. Beispielsweise fördert das Wirtschaftsministerium Demonstrationsvorhaben, um viel versprechende Techniken zu einer schnelleren Marktreife zu verhelfen. Aktuelle Projekte sind unter anderem Stirlingmotoren, Brennstoffzellen und große Solarthermische Anlagen mit Saisonalspeicherung.“

Drautz wies auf die Qualifizierungskampagne für Erneuerbare Energien hin: “Seit gut einem Jahr führen wir unter dem Motto ‚Energie - aber wie?’ zahlreiche Seminare für Handwerker, Ingenieure und Architekten durch. Die gute Resonanz zeigt uns, dass die Akteure ebenfalls stark auf diese Zukunftstechnologien setzen.“ Um den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzubringen, sei es wichtig, die passenden Informationen und eine neutrale Beratung bereitzustellen. Diese Aufgaben werden vom Informationszentrum Energie des Wirtschaftsministeriums wahrgenommen.

Quelle:

Wirtschaftsministerium

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