Wirtschaftsministerium bewilligt Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Zuschuss in Höhe von 900.000 Euro

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Für Investitionen in die strategische Geräteinfrastruktur hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Stuttgart und Ulm einen Zuschuss in Höhe von 900.000

Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Landesmitteln bewilligt. Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium, überreichte heute in Stuttgart dem Leiter des Geschäftsbereichs Elektrochemische Energietechnologien Professor Dr. Werner Tillmetz den Bewilligungsbescheid.

Mit den bewilligten Mitteln wird das ZSW – eines von elf Instituten der angewandten Forschung der Innovationsallianz - notwendige Investitionen in die Geräte- und Laborausstattung tätigen. Dadurch wird das Leistungsspektrum des Instituts schwerpunktmäßig in den Arbeitsbereichen erweitert, die sich mit der Forschung im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigen. „Die Themen, die am ZSW erforscht werden, liegen im Trend. Wir sind froh, mit dem ZSW eine national und international anerkannte Forschungseinrichtung im Land zu haben, die Antworten auf wichtige Fragen der Energieversorgung der Zukunft geben kann“, erklärte Dr. Hans Freudenberg.

Das ZSW betreibt angewandte Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieverwendung mit dem Ziel, zukunftsfähige Energietechnologien für die breite Nutzung anwendbar und bezahlbar zu machen. Das Institut hat in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung durchlaufen und konnte seine Einnahmen aus Industrieprojekten und öffentlich finanzierter Forschung ständig steigern.

Der Schwerpunkt der Forschungstätigkeit des ZSW in Stuttgart liegt in der Entwicklung großflächiger Dünnschichtsolarmodule aus Kupfer-Indium-Diselenid (CIS), die gemeinsam mit dem Industriepartner Würth Solar zur Serienreife weiterentwickelt wurden.

Das ZSW in Ulm konzentriert sich in seiner Forschungstätigkeit auf die Entwicklung, Erprobung und Herstellung von Brennstoffzellen und die Entwicklung neuer Energiespeichersysteme. Damit agiert das ZSW in dem aktuell für die Automobilindustrie hoch interessanten Themenbereich „Elektromobilität“.

„Gerade in den sich entwickelnden Märkten wie dem Markt für erneuerbare Energien und Energiespeichersystemen sind die dort agierenden Unternehmen oft nicht in der Lage, den enormen Forschungs- und Entwicklungsaufwand alleine zu leisten“, so der Ministerialdirektor. Mit seinem Forschungs- und Dienstleistungsangebot sei das ZSW deshalb ein unverzichtbarer Partner für die Industrie.

Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten trägt erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land bei. Die Leistungsfähigkeit dieser Forschungseinrichtungen sicherzustellen ist deshalb eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Technologietransfer in Baden-Württemberg.

„Zudem erfüllt das Projekt in hervorragender Weise die Fördervoraussetzungen des EFRE-Programms „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“, das sich vorrangig die Sicherung und den Ausbau der innovationsbasierten Wirtschaft zum Ziel gesetzt hat“, erklärte Dr. Hans Freudenberg.

Quelle:

Wirtschaftsministerium

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