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Baufreigabe für das Kriminaltechnische Institut im Landeskriminalamt erteilt

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Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für das Kriminaltechnische Institut (KTI) im Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart erteilt.

Die ehemals landesweit vier Kriminaltechnischen Untersuchungsstellen werden beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart gebündelt. „Wir führen die vier Institute an einem Standort zusammen, bündeln die Kompetenzen und schaffen so optimale Arbeitsbedingungen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann anlässlich der Baufreigabe. „Damit investieren wir auch in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.“

„Mit den neuen, zeitgemäßen Laborräumen sichern wir nachhaltig das hohe Qualitätsniveau der forensischen Analysen in der Polizei des Landes, das national wie international hohe Akzeptanz und breite fachliche Anerkennung findet“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl. 

Eine Vielzahl der an Tatorten gesicherten, komplexen Spurenarten erfordert ein breites Untersuchungsspektrum und ein interdisziplinäres Vorgehen, um den Untersuchungszusammenhang zu wahren. Durch die Zusammenführung der ehemaligen Standorte Karlsruhe, Tübingen und Freiburg am Standort Stuttgart wird diesem Umstand Rechnung getragen.

Das Kriminaltechnische Institut wird in den frei werdenden Räumen im Erdgeschoss sowie im 1. und 2. Obergeschoss des Gebäudes in der Taubenheimstraße 85 untergebracht. Eine Wärmerückgewinnungsanlage sichert den energieeffizienten und wirtschaftlichen Betrieb.

Die Bauarbeiten sollen Mitte 2017 beginnen und bis Mitte 2019 abgeschlossen sein. Das Land investiert 3,2 Millionen Euro in das KTI.

Weitere Informationen

Die Möglichkeiten zur Analyse von Sachbeweisen werden beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg an einer Stelle gebündelt. Gleichzeitig werden die zentralen wissenschaftlichen Untersuchungen der Biologie, Chemie, Physik oder DNA-Analytik und die klassischen dezentralen Untersuchungsfelder wie zum Beispiel die Ballistik räumlich zusammengeführt. Landesweit steht der Polizei und Justiz nun ein zentrales Institut für alle Fragestellungen in der Kriminaltechnik zur Verfügung.

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