Hochbau

Baufreigabe für das Zentrum für Angewandte Quantentechnologie (ZAQuant) der Universität Stuttgart

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für den Neubau des Zentrums für Angewandte Quantentechnologie an der Universität Stuttgart erteilt.

„Das neue Zentrum für Angewandte Quantentechnologie ist ein Meilenstein für die Forschungsinfrastruktur in Stuttgart. Gleichzeitig ist es der erste Baustein, um die naturwissenschaftlichen Institute am Campus Vaihingen neu zu ordnen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

„Eine Revolution in der Messtechnik versprechen wir uns von der neuen Generation der Sensoren, die auf der Quantentechnologie basieren“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Das Zentrum für Angewandte Quantentechnologie werde damit zu einer zentralen Säule des in Stuttgart und Ulm etablierten internationalen Leuchtturms in der Quantentechnologie. „Ich freue mich über diese Stärkung der Infrastruktur unseres Forschungsstandorts.“

Im Süden des Universitätscampus in Stuttgart Vaihingen entsteht mit dem Forschungsgebäude ZAQuant ein Zentrum der Quantensensorik. Ziel ist es, neuartige Quantensensoren zu entwickeln. Die Forschung soll in dem neuen Gebäude die Quantensensorik spezifischer, empfindlicher und energieeffizienter machen. Das Forschungsgebäude enthält physikalische Messräume, Reinraumlabore, Labore für chemische und biochemische Analytik, Werkstätten und Logistikflächen. Da die Quantenphysik das Verhalten atomarer Strukturen beschreibt, müssen höchste bauliche und gebäudetechnische Anforderungen erfüllt werden.

Kernstück des Gebäudeentwurfes sind die schwingungsempfindlichen Hochpräzisionslabore im Zentrum des Hauses. Separate, über 100 Tonnen schweren Betonfundamentblöcke werden auf Luftfedern gelagert. Schwingungen, die sich auf die Labore übertragen könnten, wenn beispielsweise ein Lastwagen vorbeifährt, werden damit nahezu vollständig gedämpft. Die Hochpräzisionslabore werden so effektiv entkoppelt, dass Schwingungen auf unter ein Prozent der menschlichen Wahrnehmungsschwelle reduziert werden.

Für den Neubau mit rund 3.000 Quadratmetern Nutzfläche sollen rund 34,5 Millionen Euro investiert werden. Der Bund beteiligt sich mit seiner Förderung überregionaler Forschungsbauten zur Hälfte an den Gesamtbaukosten und unterstreicht damit die nationale Bedeutung des Projekts. Das Land und die Universität teilen sich die übrigen rund 17,25 Millionen Euro.

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