Hochbau

Besucherzentrum an der Grabkapelle auf dem Württemberg eröffnet

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Stuttgart- "Priesterhaus" - Festakt zur Eröffnung des Besucherzentrums der Grabkapelle auf dem Württemberg.

Als „bezaubernden Ort“ hat Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen Jörg Krauss die Grabkapelle auf dem Württemberg bezeichnet. Krauss eröffnete am Donnerstag (6. April) in Stuttgart das neue Besucherzentrum unterhalb der Grabkapelle.

„Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region Stuttgart – und das völlig zu Recht,“ sagte Krauss. „Dieser schöne und für das Land so bedeutsame Ort zieht viele Menschen magisch an. Die Besucherinnen und Besucher genießen nicht nur den herrlichen Blick über Stadt, Neckar und Region, sondern auch die architektonische Schönheit des klassizistischen Baus. Das Besucherzentrum bietet nun die Möglichkeit, die Gäste auf dem Württemberg angemessen zu empfangen.“
Die Grabkapelle ließ König Wilhelm I. zu Beginn des 19. Jahrhunderts an der Stelle der Stammburg der Württemberger nach den klassizistischen Plänen des Hofbaumeisters Giovanni Salucci errichten. Anlass war der unerwartete Tod seiner jungen Frau, Königin Katharina, im Jahr 1819. Königin Katharina, erzählt man, habe die Aussicht ins Tal geliebt. Die russische Prinzessin hatte innerhalb ihrer drei Jahre in Württemberg mit sozialen Projekten eine hohe Popularität erreicht. Viele der von ihr gegründeten Institutionen wirken heute noch – etwa das nach ihr benannte Katharinenhospital als erstes modernes Krankenhaus. Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist wegen der besonderen Stimmung, der architektonischen Besonderheit und der weiten Sicht ins Neckartal ein Besuchermagnet.

Der neue Servicebereich der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg befindet sich im ehemaligen Priesterhaus unterhalb der Grabkapelle. Das Besucherzentrum ist ein Ergebnis umfassender Instandsetzungen an den ehemaligen Verwalter- und Ökonomiegebäuden sowie dem Außenbereich. Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg rund 2,4 Millionen Euro in die Sanierung investiert.

Bei der Sanierung im Inneren des Verwaltergebäudes zeigte sich, dass viel Originalsubstanz erhalten war, darunter Details wie Deckenstuck, historische Dielenböden und Wandverkleidungen. All das konnte aufgearbeitet und erhalten werden. Während im Obergeschoss wieder eine Verwalterwohnung eingerichtet wurde, ist das Erdgeschoss künftig als Entree zur Grabkapelle mit Kasse, Shop- und Informationsbereich sowie Toiletten ausgestattet. Zugleich wurde auch das Ökonomiegebäude saniert. In den Außenanlagen gibt es ein neues Orientierungssystem und eine moderne Beleuchtung.

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