MINT-Berufe

Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ zieht positive Bilanz: rund 40 Partner in der 2011 gegründeten Initiative

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Vertreterinnen und Vertreter der rund 40 Partner des Bündnis‘ „Frauen in MINT-Berufen“ zogen am 17. Juli 2014 eine positive Dreijahresbilanz der 2011 gegründeten Initiative. Ziel der Partner ist es, die Frauenerwerbstätigkeit im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu erhöhen sowie vorhandene Aktivitäten aufzugreifen und zu bündeln.

„Wir haben im Bündnis mehr als 30 Einzelmaßnahmen und mehr als 40 Partnerorganisationen konzentriert, um das Ziel „Mehr Frauen in MINT-Berufen" gemeinsam voran zu bringen“, sagte Wirtschaftsminister Schmid anlässlich des Bilanztreffens im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. „Die Ansatzpunkte, mehr Frauen in MINT-Berufe zu bringen, reichen von einer vertieften Berufsorientierung in den Schulen über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis zur Karriereförderung in den Betrieben. Das können wir nur in einem starken und breiten Bündnis gemeinsam erreichen“, so Schmid. Der Trend ist positiv: der Anteil der Studienanfängerinnen im MINT-Bereich stieg in Baden-Württemberg von 26,8 Prozent (2011) auf 29,5 Prozent (2013).

Wirtschaftsminister Schmid begrüßt die Verbreiterung des Bündnis‘ durch weitere fünf Bündnispartner. Neu dabei sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Landesverband naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung Baden-Württemberg - natec, das Technoseum, die Umwelttechnik BW GmbH und die Universität Stuttgart.

Am 4. Juli 2011 wurde das Bündnis "Frauen in MINT-Berufen" geschlossen. Zum Bündnis gehören 42 Partner aus vier Ministerien, Arbeitgeber-, Branchen- und Berufsverbänden, Gewerkschaften, BWIHK, BWHT, Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Frauennetzwerken, Hochschulen, Stiftungen und Kontaktstellen Frau und Beruf. Die Landesinitiative und das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ leisten ihren Beitrag zu den Zielen der Fachkräfte-Allianz Baden-Württemberg: Die Beschäftigung von Frauen zu steigern und die Zahl der Beschäftigten in den MINT-Berufen zu erhöhen.

Stimmen der neuen Partner:
"Das Präsidium des KIT sieht in dem Beitritt zur Landesinitiative Frauen in MINT-Berufen die Möglichkeit eines regional bezogenen Benchmarkings, eines kooperativen Austausches von Ideen und der Möglichkeit mit der zunehmenden Vernetzung von Aktivitäten mehr zu erreichen", so Dr. Elke Luise Barnstedt, Vizepräsidentin für Personal und Recht des Karlsruher Instituts für Technologie.

"Ein ganz besonders Anliegen ist die Ermutigung und Förderung junger Mädchen, sich mit MINT-Themen zu beschäftigen", sagte Dr. Wolfgang Hansch, Vorsitzender des Landesverbands für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung Baden-Württemberg - natec. "Der Landesverband hat beschlossen, dass Teilnehmerinnen der Girls' Day Akademie zusätzlich die Qualifikation als natec-Jugend-Mentorin erlangen können."

"Als Bildungsinstitution ist es eine zentrale Aufgabe des TECHNOSEUM, Kinder und Jugendliche sehr früh für Naturwissenschaft und Technik zu interessieren und dazu beizutragen, die Anzahl der Studienanfänger in den MINT-Bereichen und den Ingenieurstudiengängen zu erhöhen. Dies gilt insbesondere für die in diesem Bereich unterrepräsentierten Mädchen", so Prof. Dr. Hartwig Lüdtke,
Direktor des Technoseums.

"Wir müssen für alle die passende Umgebung schaffen", sagte Dr. Hannes Spieth, Geschäftsführer von Umwelttechnik BW. "In der Vernetzung bedeutet das für uns, dass wir uns am Bündnis "Frauen in MINT-Berufen" beteiligen, bei Praktikantinnen für einen Abschluss in den Ingenieurwissenschaften werben oder gezielt qualifizierte Frauen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben unterstützen."

"Gemeinsam mit den Bündnispartnerinnen und -partnern möchten wir uns dafür einsetzen, dass die Attraktivität von MINT-Berufen für Mädchen und Frauen gesteigert wird, dass wir mehr weiblichen Nachwuchs gewinnen, ausbilden und zur weiteren Qualifikation halten können und dass Frauen in MINT-Berufen die Rahmenbedingungen vorfinden, die ihnen einen dauerhaften Verbleib in ihrem hochspannenden und herausfordernden Berufsfeld ermöglichen", sagte Dr. Bettina Buhlmann, Kanzlerin der Universität Stuttgart.


Weitere Informationen zur Landesinitiative und zum Bündnis "Frauen in MINT-Berufen" finden Sie unter www.mint-frauen-bw.de

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

Smartphone
Steuer

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken