Denkmalpflege

Finanz- und Wirtschaftsministerium bewilligt 3. Tranche des Denkmalförderprogramms

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„Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft gibt im Rahmen des Denkmalförderprogramms weitere 3,3 Millionen Euro für landesweit 84 Vorhaben an Kulturdenkmalen frei“, teilte Ingo Rust, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, in Stuttgart mit. „Damit werden im Jahr 2011 landesweit insgesamt 437 Vorhaben der Denkmalpflege mit rund 14,5 Millionen Euro gefördert“, so Rust. „Die neue Landesregierung will die bisherigen Anstrengungen bei der Denkmalpflege verstetigen und das einzigartige kulturelle Erbe im Land bewahren.“

Neben privaten Bauvorhaben werden mit den bewilligten Mitteln Maßnahmen zur Erhaltung und Instandsetzung von herausragenden Kirchenbauten und Schlössern sowie kommunalen Bauten gefördert. Beispiele dafür sind: das Freiburger Münster, die Evangelische Urbanskirche in Schwäbisch Hall, die Ritterstiftskirche St. Peter in Bad Wimpfen, die Evangelische Friedenskirche in Ludwigsburg, die Katholische Spitalkirche in Mannheim, die Felsenkapelle St. Salvator in Schwäbisch Gmünd, das Vierordtbad in Karlsruhe sowie die Burgruine Schenkenburg in Schenkenzell.

„Zunehmende Bedeutung gewinnt beim Denkmalschutz die Zusammenarbeit mit einer wachsenden Zahl von Bürgerinitiativen und Fördervereinen, die sich mit hohem Engagement für die Belange des Denkmalschutzes an Objekten in ihren Heimatgemeinden einsetzen“, betonte Staatssekretär Ingo Rust.

Im Blickfeld der Denkmalpflege liegen auch kleinere, weniger spektakuläre Objekte wie Bauern- und Bürgerhäuser, Scheunen, Brunnen und Grabmale. Gefördert werden beispielsweise Restaurierungen an so genannten Kleindenkmalen wie Bildstöcken und Kruzifixen. Des Weiteren sind im Programm auch bedeutende Denkmale der Technikgeschichte wie beispielsweise eine historische Dampflok, ein ehemaliges Pumpen- und Filterhaus sowie ein ehemaliger Staatsbahnhof vertreten.

Die Fördermittel des Denkmalförderprogramms 2011 mit insgesamt rund 14,5 Millionen Euro kommen zu rund 42 Prozent privaten, zu rund 13 Prozent kommunalen und zu rund 45 Prozent kirchlichen Denkmaleigentümern zugute. Die Denkmalförderung löst Folgeinvestitionen bis zur achtfachen Höhe des Fördervolumens aus, die fast ausschließlich dem Mittelstand und Freiberuflern zugute kommt. Denkmalförderung schafft und sichert Arbeitsplätze, da rund 80 Prozent der Gesamtkosten für die Erhaltung von Altbauten Personalkosten sind.

Quelle:

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

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