Vermögen und Hochbau

Forschungszentren an der Hochschule Aalen sind fertig

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Der Forschungsneubau des Zentrums innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen und des Zentrums Technik für Nachhaltigkeit an der Hochschule Aalen

Der Forschungsneubau ZiMATE und ZTN ist fertig und wurde an die Hochschule Aalen übergeben.

„Lehrende und Studierende forschen täglich nach Antworten, wie wir besser und nachhaltiger leben können“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. „Das Land stellt ihnen dafür hochspezialisierte Forschungsgebäude zur Verfügung. Der passgenaue Neubau in Passivhausqualität mit seinen modernen Laborflächen und dem in das Gebäude integrierten Vierachsprüfstand ist ein erfolgreiches Beispiel für Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Landes.“ 

Wissenschaftsministerin Bauer betonte: „Der Neubau ZiMATE und ZTN ist für die Hochschule Aalen, die Stadt und den gesamten Ostalbkreis ein historischer Meilenstein. Der Neubau wird einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass die Hochschule Aalen auch künftig auf dem Gebiet der Forschung zur Spitze der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften gehört – nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in ganz Deutschland.“

Das Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen (ZiMATE) und das Zentrum Technik für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung (ZTN) sind Teil des Hochschulcampus Beethovenstraße. Sie schließen östlich an das Hochschulgebäude an der Rombacher Straße an. Der mit einer vorgehängten Schiefer-Fassade verkleidete Neubau vereint die beiden Forschungszentren auf einer Fläche von insgesamt rund 3.200 Quadratmetern. Um einen Innenhof gliedern sich das gemeinsame Foyer, Seminar- und Besprechungsflächen sowie die beiden Labor- und Bürotrakte mit insgesamt über 30 Labor- und Werkstatträumen. Den östlichen Abschluss bildet der Vierachsprüfstand, mit seinen hohen technischen und bauphysikalischen Anforderungen. Im Vierachsprüfstand können Antriebe und Gesamtfahrzeuge untersucht sowie neue Betriebsstrategien von rein elektrischen und hybriden Antriebskonzepten und Fahrzeugen erforscht werden. Durch Ausnutzen des natürlichen Geländeverlaufs war es möglich, den Vierachsprüfstand mit seiner Raumhöhe von rund 9 Metern gut in den Gebäudekomplex zu integrieren.

Das ZiMATE wird neue Funktions- und Leichtbauwerkstoffe erforschen und sich damit beschäftigen, wie elektrische Maschinen effizienter werden können. Das Gebäude umfasst neben Laboren und Büros auch einen Vierachsprüfstand mit angegliederter Werkstatt. ZiMATE wurde als erstes Forschungsgebäude an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Baden-Württemberg in das Förderprogramm des Bundes und der Länder für Forschungsbauten und Großgeräte nach Art 91b GG aufgenommen. 50 Prozent der Gesamtbaukosten können aus Bundesmitteln finanziert werden. Jeweils 25 Prozent investieren die Hochschule Aalen und das Land Baden-Württemberg. Der Gebäudeteil umfasst etwa 1.800 Quadratmeter Nutzungsfläche.

Das ZTN ist Teil des RegioWIN-Wettbewerbs „Nachhaltige Innovation im Ostalbkreis“ und wird zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 30 Prozent der Gesamtbaukosten investiert die Hochschule Aalen und 20 Prozent das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der Gebäudeteil mit Labor- und Büroflächen umfasst rund 1.400 Quadratmeter Nutzungsfläche.

Die getrennten Gebäudeteile sind über Foyer und Innenhof verbunden. Dies ermöglicht einen engen Austausch zwischen den Forschungsbereichen. Verantwortlich für die Planung des Neubaus waren ArGe Architekten (Leins, Ohnemus, Wagner) aus Waldkirch. Die Bauzeit betrug drei Jahre. Die Gesamtbaukosten liegen bei 21,8 Millionen Euro (davon ZiMATE 12,6 Millionen Euro und ZTN 9,2 Millionen Euro). 

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken

Barocke Innenansicht der Pfarrkirche St. Magnus in Bad Schussenried: Blick vom Kirchenschiff auf Chor und Hochaltar mit reich verzierten Chorgestühlen, Kanzel, Deckenfresken und gelben Info-Punkten des digitalen 360°-Rundgangs.
Schlösser und Gärten

Neuer digitaler Rundgang durch Pfarrkirche St. Magnus Bad Schussenried