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Gastronomie der Wilhelma wird moderner ausgerichtet

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Die Stuttgarter Wilhelma bekommt zum 1. Mai 2018 eine neue Gastronomie, die das Essensangebot des zoologisch-botanischen Gartens modernisiert. Beim Ausschreibungsverfahren hat sich Marché mit einem sehr guten Gesamtkonzept gegen die Konkurrenz durchgesetzt.

„Wir werden dem wirtschaftlichsten Angebot den Zuschlag erteilen“, kündigte ein Sprecher des Ministeriums für Finanzen an. „Wir haben bei der Ausschreibung Wert darauf gelegt, dass das Essensangebot für die Besucherinnen und Besucher nicht teurer wird. Es wird weiterhin Essen und Trinken geben, das bei Familien gut ankommt und bezahlbar ist.“ 

„Alle Wettbewerber haben richtig Gas gegeben und gezeigt, was möglich ist. Es hat sich gelohnt, nach mehr als 50 Jahren zum ersten Mal auf einen offenen Wettbewerb zu setzen. Klassiker wie Maultauschen bleiben auf der Karte“, betonte der Sprecher. Die gastronomischen Einrichtungen der Wilhelma müssten bei mehr als einer Million Besucherinnen und Besuchern pro Jahr in absehbarer Zeit grundlegend modernisiert werden. Das sei deshalb Bestandteil der Ausschreibung gewesen. „Der neue Vertrag läuft jetzt über 15 Jahre. Das bringt eine verlässliche Planung für beide Seiten. Wir wissen, dass modernisiert wird und der Gastronom weiß, wie er kalkulieren kann“, so der Sprecher.

„Es gibt nun einiges vorzubereiten, damit es am 1. Mai losgehen kann“, sagte der Sprecher. In der Zwischenzeit solle die bestehende Interims-Gastronomie ausgebaut werden, um die höheren Besuchszahlen vor allem in den Osterferien auffangen zu können.

Hintergrund

Passend zu den Grundsätzen der Wilhelma spielen beim Speise- und Getränke-Angebot künftig Nachhaltigkeit und biologisch erzeugte Produkte eine wesentlich größere Rolle. Ebenso sollen Regionalität und Saisonalität bei den Speisen ausgebaut werden. Auch Vegetarier und Veganer sollen eine reichhaltige Auswahl bekommen.

Für die Ausschreibung mussten die Wettbewerber ein Gesamtkonzept für die Wilhelma-Gastronomie vorlegen. Die eingereichten Konzepte wurden nach einheitlichen Kriterien in den Kategorien Bau, Gastronomie und Preis bewertet. Im Ergebnis lag Marché deutlich vorne. 

Für die Restaurants wird es weiterhin drei Standorte geben: am unteren Parkende beim Wilhelma-Theater, in der Mitte am Aussichtspunkt Belvedere sowie am oberen Parkende beim jetzigen Schaubauernhof und später in der künftigen Elefantenwelt. Marché wird bis zum Frühjahr 2019 insbesondere die Gastronomie am Wilhelma-Theater sanieren.

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