Vermögen und Hochbau

Multidimensionale Trauma-Wissenschaften erhalten neues Forschungsgebäude

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Gebäude

Die Universität Ulm bekommt für die Multidimensionalen Trauma-Wissenschaften (MTW) ein neues Gebäude. Das Ministerium für Finanzen hat dafür nun die Baufreigabe erteilt.

„Der Neubau für die Trauma-Wissenschaften wird ein Aushängeschild für die Spitzenforschung in Ulm. High-Tech und moderne Kommunikationsräume für die Forscherinnen und Forscher werden in einem kompakten Bau miteinander verbunden. Das Zentrum soll Forschenden aus Medizin und Naturwissenschaften die Arbeit auf hohem Niveau ermöglichen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

Wissenschaftsministerin Bauer erklärte: „Der vom Wissenschaftsrat begutachtete Forschungsbau stellt eine hohe Auszeichnung für die international herausragende Spitzenforschung in den Traumawissenschaften an der Universität Ulm dar. Das Land unterstützt die Universität Ulm durch die Finanzierung des Neubaus maßgeblich darin, den sichtbaren Forschungsleuchtturm Traumaforschung weiter auszubauen und ihm eine inspirierende neue Heimat zu schaffen. Der Universität Ulm gebührt hier für ihr großes Engagement ein besonderer Dank.“

Aufgrund der überregionalen Bedeutung wird der Forschungsneubau für über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Hälfte durch Bundesmittel nach Art. 91b Grundgesetz finanziert. Mit rund 73 Millionen Euro Gebäudekosten einschließlich Geräteausstattung erhält das MTW die höchste Fördersumme, die im Rahmen dieses Programms bisher in Baden-Württemberg bewilligt wurde. Die andere Hälfte der Kosten wird je hälftig aus Mitteln der medizinischen Fakultät Ulm und aus Baumitteln des Landes finanziert.

Im Anschluss an die Genehmigung durch den Wissenschaftsrat im Mai 2019 wurde das Projekt vom Landesbetrieb Vermögen und Bau, Amt Ulm, gemeinsam mit dem beauftragen Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner aus Stuttgart vorangetrieben. Seit Anfang des Jahres liegt die Baugenehmigung der Stadt Ulm vor, so dass mit den ersten Arbeiten am Oberen Eselsberg begonnen werden kann. Fertig sein soll das komplexe Bauprojekt voraussichtlich Anfang 2024.

Das Gebäude ist als kubischer Baukörper direkt neben dem Zentrum für klinische Forschung im Science Park I angeordnet. Auf fünf Ebenen mit rund 5.400 Quadratmetern Fläche befinden sich Räume für bildgebende Verfahren, Labore für Computersimulationen sowie eine Biobank mit Gewebeproben. 

Foto-Download

Redering des neuen Forschungsgebäudes für Multidimensionale Trauma-Wissenschaften (JPG)

Bild: Architekten Heinle, Wischer und Partner aus Stuttgart
Das Bild steht für redaktionelle Zwecke und unter Angabe der Bildquelle kostenlos zur Verfügung.

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