Hochbau

Preisgericht entscheidet im Realisierungswettbewerb um den Neubau der JVA Rottweil

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Für den Neubau der Justizvollzugsanstalt Rottweil hat das Preisgericht in seiner Sitzung am 13. Dezember 2017 nach intensiven Beratungen aus über 50 eingegangenen Arbeiten von Bewerbergemeinschaften aus Architekten und Freianlagenplanern 21 grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten ausgewählt. Diese werden nun in der 2. Phase des Realisierungswettbewerbs weiter vertieft.

Die Jury war aus freien Architekten und Freianlagenplanern, Vertretern des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, der Stadt Rottweil, des Staatsministeriums, des Ministeriums für Finanzen und des Ministeriums der Justiz und für Europa hochrangig besetzt. Vorsitzender des Preisgerichts war Dipl.-Ing. Wolfgang Riehle aus Reutlingen.

„Das große Interesse der Architektinnen und Architekten an dieser komplexen Aufgabe unterstreicht den hohen Stellenwert des Projekts in der Öffentlichkeit. Mit dem Neubau der Justizvollzugsanstalt Rottweil wird die Vollzugslandschaft neu aufgestellt. Kleine und unwirtschaftliche Justizvollzugsanstalten können dann aufgegeben werden“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

„Wir haben Neuland betreten mit der umfassenden Bürgerbeteiligung und dem daraus entstandenen Architekturwettbewerb für ein Gefängnis. Der Mut hat sich ausgezahlt“, so die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler.

Der Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, sagte: „Wir freuen uns sehr über die zahlreichen eingereichten Vorschläge. Das Projekt kann jetzt endlich Fahrt aufnehmen. Die neue Justizvollzugsanstalt hat zentrale Bedeutung für den Vollzug in Baden-Württemberg. Entsprechend groß ist unser Interesse, dass schnellstmöglich mit den konkreten Planungen und dem Bau begonnen wird.“

Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß betonte: „Es war eine gute Entscheidung des Landes, einen Architekturwettbewerb auszuloben und dabei weitgehend die Ergebnisse aus den Bürgerbeteiligungsrunden zu berücksichtigen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist eine architektonisch ansprechende Gestaltung und eine möglichst landschaftsverträgliche Einbettung der Justizvollzugsanstalt auf dem Esch wichtig.“

Bei der jetzt abgeschlossenen 1. Phase lag der Schwerpunkt des Wettbewerbs auf der Einbindung der Justizvollzugsanstalt in die Landschaft und auf dem Umgang mit der Natur. In der 2. Phase des Wettbewerbs sollen die ausgewählten Konzepte vertieft werden. Die zweite Preisgerichtssitzung ist im Juni 2018 vorgesehen.

Weitere Informationen
Nach dem positiven Bürgerentscheid am 20. September 2015 wurde ein offener, 2-phasiger, interdisziplinärer Planungswettbewerb für den Neubau der Justizvollzugsanstalt mit 500 Haftplätzen ausgelobt. Hier sollen zukünftig Strafgefangene aus den Zuständigkeitsbereichen der Landgerichte Rottweil, Hechingen, Konstanz und Waldshut untergebracht werden.

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken

Barocke Innenansicht der Pfarrkirche St. Magnus in Bad Schussenried: Blick vom Kirchenschiff auf Chor und Hochaltar mit reich verzierten Chorgestühlen, Kanzel, Deckenfresken und gelben Info-Punkten des digitalen 360°-Rundgangs.
Schlösser und Gärten

Neuer digitaler Rundgang durch Pfarrkirche St. Magnus Bad Schussenried