Heute haben Finanzminister Dr. Danyal Bayaz, Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin und der Fördervereinsvorsitzende Prof. Georg Fundel den Spatenstich für den Neubau der Elefantenwelt vorgenommen.
Ein weiteres Besuchshighlight
Finanzminister Dr. Danyal Bayaz: „Der Elefant ist das Wappentier und eines der beliebtesten Tiere der Wilhelma. Der Neubau wird ein weiteres Besuchshighlight. Es zeigt auch, dass sich die Wilhelma ständig weiterentwickelt, damit die Tiere hier so artgerecht wie möglich leben können. Die neue Elefantenwelt wird dabei Maßstäbe setzen.“
Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin: „In der Natur gilt der Asiatische Elefant als stark gefährdet. Reservepopulationen in Zoos werden daher in Zukunft eine immer stärkere Rolle beim Erhalt der Art spielen. Dafür ist die Nachzucht in funktionierenden Sozialgruppen notwendig. In der Natur gehen Elefantenkühe mit ihren Nachkommen, Junggesellengruppen und ältere Bullen oft getrennte Wege – zeitweise schließen sie sich aber auch wieder zu größeren Gruppen zusammen. Genau das wird auch in unserer Elefantenwelt als hochmoderne, so genannte „Fission-Fusion“-Anlage gewährleistet sein. Ich danke dem Land Baden-Württemberg und unserem Förderverein, dass dieses Leuchtturmprojekt Wirklichkeit wird. Außerdem danke ich dem WWF mit dem Team Elefant Stuttgart, dessen Mitgliedsbeiträge sowohl unserer Elefantenwelt als auch dem Schutz wildlebender Elefanten in Thailand zugutekommen.“
Die Elefantenwelt umfasst künftig den zweiten wichtigen Haupteingang der Wilhelma direkt an der Stadtbahnhaltestelle „Rosensteinpark“ an der Pragstraße. In die Elefantenhalle wird ein Restaurant mit Panoramafenster integriert, durch das man die Elefanten beobachten kann. In einem zweiten Gebäude entstehen die Kasse und ein Shop. Die gesamte Anlage wird barrierefrei sein und wird es leichter für Menschen mit Behinderungen oder Familien mit Kinderwagen machen, die Wilhelma zu besuchen. Künftig kann der zoologisch-botanische Garten topografisch auch von oben nach unten besichtigt werden.
Die Elefantenwelt wird eine großzügige Anlage mit mehreren Wasserbecken und grünen Innen- und Außengehegen sein. Die Gebäude werden aus Stahlbeton und Holz gebaut und es wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach geben, um externe Energie zu sparen. Der Trinkwasserverbrauch wird durch ein nachhaltiges Regenwassermanagement reduziert. Außerdem soll die Abwärme aus dem Rosensteintunnel in das Wärmekonzept integriert werden.
Platz für bis zu 15 Elefanten
Auf rund 5.400 Quadratmetern Nutzfläche im Gebäudeinneren und 14.500 Quadratmetern Außenfläche finden künftig bis zu 15 erwachsene Elefanten ihren Platz.
Das Land investiert in den Neubau rund 68,5 Millionen Euro. Hiervon werden 15 Millionen Euro durch den Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma Stuttgart - Bad Cannstatt e. V. übernommen. Zuständig für das Projekt ist Vermögen und Bau Stuttgart. Die Elefantenwelt soll Anfang 2030 fertiggestellt werden.
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