Vermögen und Bau

Zum „Tag der Allee“ am 20. Oktober 2017

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Bruchsal, Kastanienallee

Heute (20.Oktober) findet der „Tag der Allee“ statt. Mit diesem Jahrestag soll auf die besondere ökologische und historische Bedeutung der Alleen aufmerksam gemacht werden.

„Das Land betreut viele historische Alleen. So kümmern sich die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung und die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg um zehn historische Alleen und 40 Einzelalleen. Sie sind Teil unseres kulturellen Erbes und zugleich ökologisch wertvolle Habitate. Die Alleen sind wertvoller Lebensraum für viele Tierarten wie etwa Insekten oder Fledermäuse. Umso wichtiger ist es, unsere Alleen zu schützen und zu erhalten“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Zu vielen Schlössern und Schlossgärten im Landesbesitz gehören Alleen. Sie prägen die Umgebung eines Schlosses. So strahlen etwa die Alleensysteme des Bruchsaler Schlossgartens weit in die Stadt und in das Umland aus. Ähnlich wichtig für die städtische Umgebung sind auch die Alleen des Schlossgartens Schwetzingen oder die Kastanienalleen rings um das Schloss Ludwigsburg.

Bereits seit dem Jahr 2008 wird der „Tag der Allee“ von einem Bündnis aus BUND, Alleenschutzgemeinschaft, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald undArbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße ausgerichtet und findet europaweit immer am 20.Oktober eines Jahres statt. Eine Jury des BUND kürt dabei alljährlich eine „Allee des Jahres“. Die Allee des Jahres 2017 liegt in Baden-Württemberg und ist die 1,5 Kilometer lange Milleniumsallee mit etwa 160 Ahorn-Bäumen zwischen Wernau und dem Weiker Freitagshof. Das Gewinnerfoto von Angelika Vetter-Kurz aus Wernau konnte sich gegen 131 bundesweit eingereichte Fotos durchsetzen. Mehr unter: www.allee-des-jahres.de

„Dass die Allee des Jahres 2017 ausgerechnet in Baden-Württemberg liegt, darüber freue ich mich sehr. Gerade die Straßenalleen haben eine enorme Bedeutung für wandernde Tiere und Pflanzen, die entlang von Straßen Schutz finden“, so die Landesvorsitzende des BUND, Brigitte Dahlbender. „Wir hoffen, dass noch weitere Kommunen dem Beispiel Wernaus folgen und sich für den Erhalt und Schutz einsetzen. Dass auch die Staatlichen Schlösser und Gärten ihre Alleen so behutsam pflegen und damit Gartenkunst und Naturschutz auf so schöne Weise zusammenbringen, ist ein gutes Signal.“

 

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