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Baufreigabe für Analytik-Neubau der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg

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Die Analytik der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) in Weinsberg wird in Zukunft in einem Neubau untergebracht werden. Dieser wird das bestehende, denkmalgeschützte Laborgebäude ersetzen. Das Ministerium für Finanzen hat nun die Baufreigabe für den Neubau erteilt, in den das Land insgesamt rund 5,6 Millionen Euro investieren wird.

Die Anforderungen an Laborgebäude haben sich im Laufe der Jahre fortentwickelt. Es gibt klare Richtlinien, nach denen bestimmte Analysemethoden zertifiziert werden. Im Neubau werden die Fachleute nach neuesten Standards arbeiten können“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett am Mittwoch.

Im Analytik-Neubau können künftig die vielfältigen Aufgaben der LVWO Weinsberg noch professioneller bearbeitet werden. Zunächst wird die Ausbildung der Studierenden unter anderem in den Ausbildungsgängen Weinbau und Kellerwirtschaft, Weintechnologie und Brennereiwesen profitieren. Des Weiteren werden in der Forschung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Doktorandinnen und Doktoranden sowie Studierende für ihre Bachelor- und Masterarbeiten optimale Bedingungen im Laborbereich vorfinden. Auch die Ausrichtung der zahlreichen Berufswettbewerbe wird in Zukunft in zeitgemäßen Laborräumen bestmöglich erfolgen können.

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sagte: „Mit der neuen Analytik werden ideale Bedingungen für Lehre und Forschung in der Oenologie und der Fruchttechnologie geschaffen.“ Mit dem Neubau kann die Zertifizierung des Labors nach den Richtlinien der Guten Laborpraxis (GLP) sowie der Akkreditierung bestimmter Analysenmethoden erfolgen.

Das bestehende, denkmalgeschützte Gebäude für die Weinanalytik in der Lehr- und Versuchsanstalt wurde 1912 gebaut. In den 1970er-Jahren wurde es für den Laborbetrieb umgebaut. „Eine Sanierung des Altbaus für eine weitere Nutzung als Labor wäre wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen“, erklärte Splett. Auf den frei werdenden Flächen im bestehenden Gebäude werden künftig neben dem Archiv und der Qualitätsweinprüfung zum Beispiel Büroräume und Arbeitsplätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untergebracht.

Die vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau und die Bauarbeiten sollen Anfang 2019 starten. Sie sollen etwa zwei Jahre dauern.

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