Baufreigabe

Baufreigabe für das Interfakultäre Institut für Biochemie der Universität Tübingen

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Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat am 16. Oktober 2015 die Baufreigabe für das neue Interfakultäre Institut für Biochemie der Universität (IFIB) Tübingen auf dem Campus Morgenstelle mit Gesamtbaukosten von rund 41,2 Millionen Euro erteilt.

„Mit der Verlagerung des Laborgebäudes auf den Campus Morgenstelle und der Zusammenführung der Naturwissenschaften kann eine intensive wissenschaftliche Vernetzung und Kommunikation gefördert werden. Zudem erreichen wir durch den Neubau erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten“, betonte Minister Schmid.

„Erfolgreiche Forschung benötigt neben klugen Köpfen und passenden Strukturen auch moderne Laborgebäude und eine zeitgemäße Ausstattung“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Das neue Laborgebäude werde die Forschung auf den Gebieten der inter- und intrazellulären Kommunikation und des Zellschicksals der biochemischen Grundlagenforschung in Tübingen stärken. „Der Neubau wird noch bessere Voraussetzungen dafür schaffen, bereits existierende wissenschaftliche Synergien auszubauen und technische Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Die derzeit auf dem naturwissenschaftlichen Campus Morgenstelle im näheren Umfeld des Tübinger Campus verstreut angesiedelten zellbiochemischen Expertisen können so zusammen mit neu zu etablierenden Arbeitsgruppen unter einem Dach vereint werden. Damit werden wir die wissenschaftliche Qualität jeder einzelnen Gruppe mit den inhaltlichen und methodischen Komponenten vernetzen können“.

Eine Sanierung des bisherigen vor über 50 Jahren erstellten Laborgebäudes auf dem Schnarrenberg war wirtschaftlich nicht darstellbar. Zudem können die Anforderungen an zeitgemäße Forschungslabore in der gegebenen Grundrissstruktur nicht mehr umgesetzt werden.

Der Ersatzbau für das IFIB wird rund 5.300 Quadratmeter Nutzfläche umfassen. Er ist als Erweiterungsbau des Ende 2013 fertig gestellten Forschungsgebäudes für das Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen konzipiert. Die planerische Gesamt-konzeption wird entsprechend weitergeführt mit dem Ziel, ein Gebäude mit einer einheitlichen Architektursprache zu realisieren.

Der Neubau wird mit Fernwärme aus dem landeseigenen Fernheizwerk versorgt, welches bereits mit einer CO2-neutralen Hackschnitzelanlage ausgerüstet ist. Insgesamt wird das Gebäude einen sehr hohen Energiestandard erreichen. Mit den Bauarbeiten soll voraussichtlich im Januar 2016 begonnen werden. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich drei Jahre.

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