Steuern

Einigung der Großen Koalition zur Reform der Erbschaftsteuer

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Baden-Württembergs Finanz-und Wirtschaftsminister blickt mit gemischten Gefühlen auf die Einigung der Berliner Koalition zur Erbschafssteuer: „Das Mittelstandsland Baden-Württemberg hat sich in entscheidenden Punkten durchgesetzt, etwa bei der für viele Arbeitsplätze in unserem Land so wichtigen Frage der Verschonung kleiner Betriebe. Zugleich hätte ich mir mehr Verständnis für die besonderen Herausforderungen familiengeführter Mittelständler und ihre Bedeutung für viele Tausend Arbeitsplätze in Deutschland gewünscht.“

Der in der Großen Koalition ausgehandelte Kompromiss sei immerhin eine Verbesserung gegenüber den ursprünglichen Plänen von Bundesfinanzminister Schäuble. „Es war jedoch von Anfang an ein Fehler des Kollegen Schäuble, die wirtschaftspolitische Bedeutung dieses Themas für Tausende Arbeitsplätze in Deutschland komplett auszublenden“, betonte Schmid.

An der Diskussion um die Reform der Erbschaftsteuer erkenne man die Vorzüge des deutschen Föderalismus, sagte der Minister: „Es ist eine Stärke unseres Bundesstaates, dass die Länder mit eigenen Impulsen und Ideen sowie dem notwendigen Druck fehlgeleitete Entwicklungen auf Bundesebene verhindern und bessere Ergebnisse bewirken können.“

Finanzminister Schmid wies zudem darauf hin, dass Baden-Württemberg weiterhin auf eine mittelstandsfreundliche Ausgestaltung der Reform drängen werde: „Gerade bei dieser enorm komplexen Reform steckt der Teufel im Detail. Wir werden den weiteren Prozess deshalb genau beobachten sowie begleiten und uns weiterhin konsequent für den Erhalt von Arbeitsplätzen stark machen.“

Auch der Faktor Zeit spiele nun eine wichtige Rolle. „Wichtig ist jetzt, dass wir schnell zu einer guten Lösung kommen. Es wäre eine große Gefahr für viele Arbeitsplätze, wenn die familiengeführter Unternehmen durch ein Verstreichen-Lassen der Frist des Bundesverfassungsgerichts komplett alle Verschonungsmöglichkeiten verlieren würden“, so der Minister.

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

Smartphone
Steuer

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken