Schlösser und Gärten

Erfolgsbilanz der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

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Schon wieder können die Staatlichen Schlösser und Gärten auf eine höchst erfolgreiche Besucherbilanz verweisen: „Mehr als 3,2 Millionen Menschen hat das Jahr 2007 in die Schlösser, Klöster, Burgen und Gärten des Landes geführt. Der Aufwärtstrend konnte damit gegenüber 2006 mit einem eindrucksvollen Besucherplus von 4 Prozent weiter fortgesetzt werden. Zusammen mit der Publikumsresonanz im beliebten zoologisch-botanischen Garten Wilhelma und der Gästezahl im bekannten Blühenden Barock in Ludwigsburg können wir uns 2007 über einen im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigerten Besucherrekord von über 6,6 Millionen Besuchern in den kulturhistorischen Einrichtungen des Landes freuen.“ Dies gab Finanzminister Gerhard Stratthaus am Freitag (22. Februar 2008) in Stuttgart bekannt.

Spitzenreiter unter den Schlössern war auch im Jahr 2007 wieder unangefochten Schloss Heidelberg mit rund einer Million Besuchern. Insgesamt brachten es die Publikumslieblinge, Schloss und Garten in Schwetzingen und Weikersheim und die Schlösser in Heidelberg, Ludwigsburg und Mannheim, im vergangenen Jahr auf über 2 Millionen Besucher - ein beredtes Zeugnis der Attraktivität dieser besonders herausragenden Kulturdenkmale. Das Barockschloss Mannheim hat nach seiner Wiedereröffnung im Frühjahr 2007 mit seinen fast 100.000 Besuchern den Sprung unter die meistbesuchten Schlösser im Land mühelos geschafft und macht dem Attribut „Krone der Kurpfalz“ damit alle Ehre.

Aber auch die Klöster im Land erfreuen sich stetiger und steigender Beliebtheit. Fast eine halbe Million Besucher ließen sich hinter ehrwürdigen Mauern mit Klostergeschichte und Konventsleben vertraut machen. Unangefochtene Nummer eins unter den Klöstern ist auch in diesem Jahr wieder das UNESCO - Weltkulturerbe Kloster Maulbronn mit seiner eindrucksvollen ehemaligen Zisterzienserabtei. Zu entdecken lohnen sich aber auch das geschichtsträchtige Kloster Bebenhausen, die idyllischen Klöster Alpirsbach und Schöntal oder beispielsweise die beeindruckenden Bibliothekssäle in den Klöstern Wiblingen und Schussenried.

„Wir arbeiten ständig daran, das Angebot für Besucher weiter zu verbessern und noch attraktiver zu machen,“ berichtete Finanzminister Stratthaus. So werden das Führungsangebot, die Serviceleistungen, die Öffnungszeiten und die Kundenfreundlichkeit ständig optimiert und auf die Bedürfnisse und Interessen der Besucher ausgerichtet. „Besondere Eintrittsangebote wie die Schlosscard, mit der 21 der berühmtesten Kulturdenkmale für 21 Euro besucht werden können, oder die Bonuskarte, die die Besucher von vier Sonderführungen mit einer kostenlosen fünften belohnt, machen die Besichtigungen unserer Monumente noch attraktiver“, so der Finanzminister weiter.

Beide Karten wird es auch weiterhin geben. Außerdem warten die Staatlichen Schlösser und Gärten mit neuen Highlights auf. Im Residenzschloss Ludwigsburg wird 2008 das 250jährige Jubiläum des Schlosstheaters gefeiert. Das Ludwigsburger Theater ist eines der ältesten und das einzige Theater, in dem die historische barocke Bühnentechnik und viele Bühnenbilder des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Originalsubstanz erhalten geblieben sind. Vielfältige Veranstaltungen starten im Mai 2008 auch zum Weikersheimer Jubiläum „300 Jahre Schlossgarten Weikersheim“. Mit einer neuen Gartendokumentation, bunten Kinderaktionen und stimmungsvollen Konzerten wird der barocke Schlossgarten wieder Groß und Klein bezaubern. Anlässlich ihres 275. Todestages im Jahr 2008 steht in der Barockresidenz Rastatt die Markgräfin Sibylla Augusta im Mittelpunkt der Ereignisse. Eine große Sonderausstellung im Sommer unter dem Titel „Extra schön“ und zahlreiche Führungen bieten die Möglichkeit, Schloss Rastatt und die Fürstin von Welt neu zu entdecken.

Auch das Angebot für Kinder, Jugendliche und ganze Schulklassen wird weiter optimiert. Dem Alter entsprechend aufbereitete, spannende und vergnügliche Veranstaltungen bilden auch im Jahr 2008 einen besonderen Schwerpunkt. „Die jungen Gäste liegen den Staatlichen Schlössern und Gärten besonders am Herzen. Durch spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche wecken wir bereits frühzeitig das Interesse an der Landesgeschichte und unterstützen damit die Identitätsfindung junger Menschen“, betonte Finanzminister Gerhard Stratthaus abschließend.

Quelle:

Finanzministerium

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