Unternehmensnachfolge

EU-Projekt „Next Business Generation“ zum Thema Unternehmensnachfolge

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Der Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, Richard Drautz, hat heute in der IHK Heilbronn-Franken den Teilnehmern einer Studienreise das 12-Punkte-Programm der Landesregierung zur Sicherung der Unternehmensnachfolge in Baden-Württemberg vorgestellt. Die Studienreise ist Teil des EU-Projekts „Next Business Generation“. Im Rahmen des Projekts haben sich die Regionen Baden-Württemberg, Lombardei, Niederösterreich, Thessalien, West Midland sowie der Kanton Zürich zusammengeschlossen, um gemeinsam Lösungen zur erfolgreichen Übertragung von Unternehmen zu erarbeiten. Ziel des Projektes ist es, Erfahrungen auszutauschen, die bei der Förderung von Unternehmensnachfolgen gesammelt wurden, Good Practice Beispiele zu ermitteln, neue Unterstützungsangebote zu entwickeln und ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen. Die Studienreise verfolgt die Zielsetzung, bewährte Verfahren der Unterstützung von Unternehmensnachfolgen in der Region Heilbronn-Franken darzustellen und von diesen zu lernen. Sie richtet sich an Personen, die mit der Förderung von Nachfolgern und mittelständischen Unternehmen befasst sind, neue Anregungen für ihre Arbeit erhalten möchten und den Austausch mit anderen Experten suchen.

„Die meisten der Angebote, die Sie im Laufe Ihrer Studienreise kennen lernen, sind Teil des 12-Punkte-Programms zur Sicherung der Unternehmensnachfolge“, führte Drautz aus. „Das 12-Punkte-Programm läuft nun seit mehr als drei Jahren und wird gut in Anspruch genommen. Das gemeinsame Vorgehen verschiedener Partner hat auch dazu geführt, dass sich das ‚12-Punkte-Programm’ als ein Markenzeichen für Unterstützung von Unternehmensnachfolgen in Baden-Württemberg und sogar darüber hinaus etabliert hat.“

Jährlich verschwinden tausende gesunder Unternehmen vom Markt, weil es ihnen nicht gelingt, die Unternehmensnachfolge zu regeln. Europaweit sind in den nächsten zehn Jahren rund 690.000 kleine und mittlere Unternehmen mit etwa 2,8 Millionen Beschäftigten betroffen.

Der Generationswechsel in den Betrieben ist in Baden-Württemberg ein zentrales Element der Mittelstandsförderung. Als eines der ersten Bundesländer hat Baden-Württemberg die Übernahme eines bestehenden Unternehmens in gleichem Maße gefördert wie die Neugründung. Im Jahr 2005 wurden landesweit rund 3.300 Existenzgründungen und Betriebsübernahmen mit einem Darlehensvolumen von knapp 495 Millionen Euro unterstützt. Rund 31 Prozent der Darlehen und etwa ein Drittel des Volumens (148 Millionen Euro) gingen dabei an Betriebsübernehmer.

Auf der Basis der Ergebnisse einer Expertenanhörung wurde das 12-Punkte-Programm erarbeitet, das die Bereiche Sensibilisierung, Qualifizierung, Beratung und Finanzierung enthält. An dem Programm arbeiten die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, verschiedene Fachverbände und Hochschulen sowie die Förderbanken mit.

Das Wirtschaftsministerium hat mit seiner Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge – ifex die Aufgabe übernommen, das Gesamtprogramm zu koordinieren und einzelne Programmteile finanziell zu fördern.

Weitere Infos zum Projekt unter www.next-business-generation.net.

Infos zum 12-Punkte-Programm unter www.nachfolge.newcome.de.

Quelle:

Wirtschaftsministerium

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