Haushalt

Finanzplan 2020 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Nullverschuldung

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Bis 2020 will Baden-Württemberg die Neuverschuldung Schritt für Schritt auf Null zurückfahren. Das sieht der Finanzplan des Landes für die Jahre 2013 bis 2020 vor. "Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Nettonullverschuldung für Baden-Württemberg“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. 

Die Landesregierung hat den Finanzplan des Landes für die Jahre 2013 bis 2020 beschlossen. "Die Koalition zeigt, dass sie bei der notwendigen Haushaltskonsolidierung an einem Strang zieht", so Schmid.

Mit dem Finanzplan 2020 soll vor allem das Ziel erreicht werden, das Defizit im Landeshaushalt bis 2020 abzubauen, wenn die grundgesetzliche Schuldenbremse in Kraft tritt. Dafür wird ein Abbaupfad für den Gesamthaushalts festgelegt. Die Landesregierung hat sich im Rahmen einer Selbstbindung verpflichtet, die Nettokreditaufnahme von 2013 bis einschließlich 2019 grundsätzlich auf einen Betrag von rund 6,4 Milliarden Euro zu begrenzen. Entsprechend wird die Nettokreditaufnahme schrittweise auf Null im Jahr 2020 zurückgefahren. Im Haushalt 2013 ist noch die Aufnahme von neuen Krediten am Kreditmarkt in Höhe von 1,78 Milliarden Euro vorgesehen.

In den Finanzplan sind auch aktuelle Entwicklungen eingegangen, wie der Beitrag Baden-Württembergs zur Fluthilfe oder die Tarif- und Besoldungserhöhung für die Beschäftigten des Landes.

Das strukturelle Defizit in Höhe von 2,5 Milliarden Euro konnte bereits um 860 Millionen Euro verringert werden. Der jetzt vorgelegte Finanzplan weist ab 2014 einen Abbaupfad aus, der bis 2020 schrittweise strukturelle Einsparungen von rund 1,4 Milliarden Euro erforderlich macht. „Jetzt beginnt die Kärrnerarbeit. Zusammen mit dem Nachtragshaushalt 2013/14 wollen wir im Herbst weitere Konsolidierungsschritte vornehmen. Hier sind alle Ressorts gefordert", sagte Minister Schmid.

Die Landeshaushaltsordnung sieht vor, dass der Finanzplan jährlich fortgeschrieben und dem Landtag vorgelegt wird. "Der Finanzplan ist kein feststehender Masterplan. Wir müssen ihn jährlich an die Entwicklungen anpassen", betonte Schmid.

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

Smartphone
Steuer

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken