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Finanzstaatssekretär besucht Hafen Kehl

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„Im Hafen Kehl wurden im vergangenen Jahr fast 4 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Der Kehler Hafen ist damit der drittgrößte Binnenhafen Baden-Württembergs, nach Mannheim und Karlsruhe. Deutschlandweit hat er nach seiner Umschlagleistung immerhin noch Rang sieben inne. Im Hafengebiet sind rund 4.200 Beschäftigte in 140 ansässigen Betrieben tätig. Der Hafen ist damit ein bedeutendes Standbein der regionalen Wirtschaft am südlichen Oberrhein. Nach dem globalen Abschwung in Folge der Banken- und Wirtschaftskrise, der auch die deutschen Binnenhäfen getroffen hat, ist der Güterumschlag in diesem Jahr wieder kräftig gestiegen. Der Kehler Hafen hat eine hohe Leistungsfähigkeit, die wir auch in Zukunft weiterentwickeln werden. Denn angesichts steigender Transportkosten wird die Binnenschifffahrt als umweltfreundliches Transportmittel weiter an Bedeutung gewinnen. Insbesondere die moderne Infrastruktur und die Lage des Hafens an der leistungsfähigsten Wasserstraße Europas, in unmittelbarer Nachbarschaft zur französischen Metropole Straßburg und im Schnittpunkt entscheidender Verkehrswege ist wichtig für den internationalen Warenaustausch. Er bietet eine perfekte Infrastruktur und alle Vorteile eines modernen Binnenhafens." Dies sagte Finanzstaatssekretär Dr. Stefan Scheffold anlässlich eines Besuchs bei der Hafenverwaltung Kehl am Mittwoch (30. Juni 2010).

Von großer Wichtigkeit für die guten deutsch-französischen Beziehungen am Oberrhein sei die intensive Zusammenarbeit der Häfen Kehl und Straßburg. Diese wird beispielsweise durch eine wechselseitige Vertretung in den jeweiligen Aufsichtsgremien sichergestellt. Durch diese gegenseitige Repräsentanz ist für beide Seiten ein hohes Maß an Transparenz möglich. Zur Erleichterung der Zusammenarbeit gibt es nach dem Abkommen zwischen der Französischen Republik und dem Land Baden-Württemberg zudem einen sogenannten Verbindungsmann. Dieser führt regelmäßig Gespräche mit den Direktoren und informiert über besondere Vorgänge. Auch im Vorfeld der Anschaffung von Großgeräten oder größeren Infrastrukturmaßnahmen finden Gespräche zur Koordinierung und Abstimmung zwischen den Häfen statt. Beide Häfen beteiligen sich weiterhin finanziell an dem gemeinsamen Feuerlöschboot der Regionen Straßburg und Ortenau, so Dr. Scheffold.

„Wir müssen auch in Zukunft die hohen Anforderungen an einen modernen Logistikdienstleister erfüllen, denn wir stehen in starkem Wettbewerb. In der Geschichte des Kehler Hafens hat sich immer wieder gezeigt, dass innovative Maßnahmen notwendig sind, um Schritt zu halten. Es wird darum gehen, die wirtschaftlich notwendigen Maßnahmen zügig voranzubringen," betonte Finanzstaatssekretär Dr. Scheffold abschließend.

Quelle:

Finanzministerium Baden-Württemberg

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