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Grünes Licht für Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Hochschule Reutlingen

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„Wir haben grünes Licht für die Sanierung und Modernisierung des Institutsgebäudes 4 der Hochschule Reutlingen gegeben. Die Gesamtbaukosten betragen 12 Millionen Euro. Das Land stellt für die Innensanierung 10 Millionen Euro aus dem Impulsprogramm Baden-Württemberg zur Verfügung. Die Kosten für die Außensanierung in Höhe von 2 Millionen Euro werden über das Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes finanziert. Mit unserer Investition wollen wir die Hochschule Reutlingen auf ihrem bisher erfolgreich beschrittenen Weg unterstützen. Und wir wollen dadurch die Zukunftsfähigkeit des Standortes Baden-Württemberg insgesamt erhöhen.“ Dies sagte Finanzminister Willi Stächele am Mittwoch (13. Januar 2010) in Stuttgart.

Mit den Baumaßnahmen solle in Kürze begonnen werden, so Stächele. Die Fertigstellung sei für Ende 2011 geplant. Das Anfang der 1970er-Jahre errichtete Institutsgebäude werde in baulicher und technischer Hinsicht umfassend saniert und modernisiert. Dabei erfolge eine Anpassung an neueste energetische Standards. Die Holzfassade werde durch eine thermisch getrennte Pfosten-Riegel-Fassade aus Aluminium mit Wärmeschutz-Isolierverglasung ersetzt. In die neue Fassade werde im Erdgeschoss eine Windfanganlage mit zeitgesteuerter Türsicherung integriert. Die CO2-Emmissionen würden durch die Maßnahmen um 72 Tonnen pro Jahr reduziert. Dies entspreche einer jährlichen Energiekosteneinsparung von fast 40.000 Euro. Mit den Baumaßnahmen erfolge auch eine teilweise Neubelegung des Gebäudes. Künftig sei darin die Fakultät für Technik (Maschinenbau und Mechatronik) einschließlich des Physikzentrums konzentriert.

„In diesem Jahr haben wir bereits Hochbaumaßnahmen mit einem Bauvolumen von über 300 Millionen Euro freigegeben. Die Sanierung und Modernisierung des landeseigenen Gebäudebestandes hat dabei einen Anteil von über 135 Millionen Euro. Die Stärkung der Nachhaltigkeit im Staatlichen Hochbau ist eine Daueraufgabe, die zur langfristigen strategischen Ausrichtung unserer Arbeit zählt. Dadurch schonen wir die natürlichen Ressourcen, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und reduzieren Energiekosten“, so der Finanzminister abschließend.

Quelle:

Finanzministerium

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