Forschung

Grundsteinlegung im Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen

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„Das Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen nimmt seit seiner Gründung sowohl in der Forschung als auch in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine internationale Spitzenposition ein. Diesem hohen interdisziplinären Forschungsniveau wird durch die geplante neue Unterbringung Rechnung getragen. Eine Gesamtinvestitionssumme von rund 35,5 Millionen Euro wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten." Dies sagten Finanzminister Willi Stächele und Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, anlässlich der Grundsteinlegung für das neue Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) an der Universität Tübingen am Montag (13. September 2010) in Tübingen.

Derzeit sei das ZMBP in verschiedenen Gebäuden untergebracht. Der Neubau werde daher bei der Unterbringung entscheidende Vorteile bringen. Er werde im südlichen Teil der naturwissenschaftlichen Institute auf der Morgenstelle errichtet. Dadurch werde die Idee einer interdisziplinären Wissenschaftsstadt auf der Morgenstelle weiterentwickelt, die aus einem Kranz von Institutsgebäuden um eine „kommunikative Mitte" aus Hörsaal, Bibliothek und Mensa bestehe. Zudem könne durch eine gemeinsame Nutzung von Seminarräumen, Hörsälen und Laboren Synergieeffekte erzielt werden, erläuterte der Finanzminister. In dem Neubau würden alle Forschergruppen zu einem Forschungszentrum zusammengeführt. Das Zentrum werde die Basis für ein Gesamtnetzwerk darstellen, die wissenschaftliche Kommunikation fördern und die methodisch-technologische Infrastruktur wesentlich verbessern. Der Neubau mit einem Gesamtvolumen von 35,5 Millionen Euro werde im Rahmen der überregionalen Forschungsförderung hälftig von Land und Bund finanziert, so Stächele.

Staatssekretär Dr. Birk sagte: „Der globale Klimawandel und die Zunahme der Weltbevölkerung erschweren es, ausreichend Nahrung, Brenn- und Baumaterial für alle bereit zu stellen. Die Forscherinnen und Forscher am ZMBP erarbeiten innovative Antworten auf diese Herausforderungen. Dies geschieht auf einem exzellenten wissenschaftlichen Niveau und hoher internationaler Anerkennung. Mit dem Neubau schaffen wir eine ideale Umgebung für vielversprechende, multidisziplinäre Forschung."

„Der Universitätsstandort Tübingen wird mit dieser Investition weiter gestärkt. In den letzten 10 Jahren hat das Land über 400 Millionen Euro in die Hochschullandschaft Tübingens investiert. Auch in den Konjunkturpaketen von Bund und Land sind hierfür weitere 51 Millionen Euro vorgesehen. Investitionen in Bildung und Forschung sind Zukunftsinvestitionen. Nicht ohne Grund liegt Baden-Württemberg bei den Ausgaben je Studierenden mit 7.000 Euro bundesweit in der Spitzengruppe und deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 6.300 Euro. Die Spitzenstellung Baden-Württembergs werden wir auch in Zukunft weiter ausbauen," sagte der Finanzminister abschließend.

Quelle:

Finanzministerium Baden-Württemberg

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