Arbeitsmarkt

Ingenieure gefragt

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Absolventinnen und Absolventen und berufserfahrene Ingenieure und Ingenieurinnen nutzten heute im Stuttgarter Haus der Wirtschaft die Gelegenheit, mehr als 40 Arbeitgeber und ihre aktuellen Jobangebote kennen zu lernen. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hatte in Kooperation mit dem baden-württembergischen Wirtschaftsministerium zu einer Ingenieurjobbörse eingeladen.

"Wir möchten Bewerber fit machen, ihre Qualifikation gut zu präsentieren. In den letzten Jahren haben drei Viertel der von uns betreuten Bewerber nach solchen Jobbörsen einen Arbeitsplatz gefunden“, sagte Monika Varnhagen, Direktorin der ZAV. Die Nachfrage nach Ingenieuren zeigte sich an den Stellenangeboten der Unternehmen auf der Stuttgarter Börse. Automobilzulieferer waren ebenso vertreten wie die Branche Erneuerbare Energien, die Medizintechnik oder der klassische Anlagenbau.

Gerade in Baden-Württemberg ist der Bedarf an Elektro- und Maschinenbauingenieuren aktuell besonders hoch. Ein Viertel der bundesweiten Stellenmeldungen in diesen Berufen kommen aus dem Südwesten Deutschlands. Gleichzeitig sinkt die Zahl der arbeitslosen Ingenieure.

„Der Ingenieurberuf ist in Baden-Württemberg der Mangelberuf Nummer eins“, betonte Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Daher bewerbe das Wirtschaftsministerium im Rahmen seines Fachkräftemarketings den Ingenieurberuf in den Schulen und den Ingenieur-Arbeitsstandort Baden-Württemberg auf Messen, in Veranstaltungen und an technischen Hochschulen. Mit der Initiative „Frauen in MINT-Berufen“ verfolge das Wirtschaftsministerium außerdem das Ziel, mehr Frauen dauerhaft für Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu gewinnen. „Die Ingenieurjobbörse der ZAV ist eine ideale Ergänzung unserer vielfältigen Maßnahmen“, so Richard Drautz.

Seit vier Jahren organisiert die ZAV bundesweit Ingenieurjobbörsen und unterstützt Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Kandidaten. Mit Blick auf die Fachkräftediskussion in Deutschland verstärkt die ZAV derzeit auch ihre Aktivitäten, Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen.

Quelle:

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

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