Kulturerbe

Kircheninstandsetzung und Orgelneubau im Kloster Maulbronn abgeschlossen

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In einem Festgottesdienst mit Landesbischof Frank Otfried July wurde der Orgelneubau und die Sanierung der Kirche im Kloster Maulbronn gefeiert.

„Rund 6,7 Millionen Euro wurden seit dem Jahr 2010 in den Erhalt dieser einzigartigen kulturhistorischen Anlage investiert, die viele Besucher aus aller Welt anzieht. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Das Kircheninnere erstrahlt in neuem Glanz und die neue Orgel hat einen wunderbaren Klang“, sagte Staatssekretär Ingo Rust anlässlich der Fertigstellung. Der Bund hat die Sanierung  mit 2,4 Millionen Euro gefördert. Daneben hat sich die Kirche mit 110.000 Euro und der Orgelförderverein mit 360.000 Euro an den Kosten beteiligt. Vor einigen Jahren wurden in einem 1. Bauabschnitt bereits der Chor, das Querhaus und der Dachreiter der Klosterkirche saniert. Der 2. Bauabschnitt, der im Oktober 2010 begonnen wurde und nun fertig gestellt ist, umfasst die Instandsetzung des Langhauses, der Seitenkapellen und des Paradieses. Der Auftrag für den Orgelneubau mit 35 Registern ging nach einer EU-weiten Ausschreibung an den Orgelbauer Gerhard Grenzing aus Barcelona.

Das Kloster Maulbronn

Der Neubau wurde erforderlich, da sich die alte Orgel aus dem Jahr 1972 sowohl klanglich, als auch technisch in einem nicht mehr sanierbaren Zustand befand. Das Mitte des 12. Jahrhunderts von Zisterziensern gegründete Kloster Maulbronn wurde im Zuge der Reformation 1556 in eine evangelische Internatsschule, das heutige „Evangelische Seminar“, umgewandelt und wird seitdem in dieser Form genutzt. Die gesamte Klosteranlage ist im Eigentum des Landes Baden-Württemberg. Seit 1993 ist sie von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen. Jährlich kommen rund 200.000 Besucher zur Klosteranlage, um an Führungen, Konzertveranstaltungen und Ausstellungen teilzunehmen.

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