„Unsere Kommunikationskampagne für das Energiekonzept Baden-Württemberg 2020 war sehr erfolgreich. Mit ihr haben wir unser Ziel erreicht, das Energiekonzept der Landesregierung einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen“, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Richard Drautz heute zum Abschluss der Kampagne in Stuttgart. „Darüber freue ich mich vor allem deshalb, weil es uns nur in einem Miteinander von Bürgern, Wirtschaft und Politik gelingen wird, die anspruchsvollen Ziele des Energiekonzepts zu erreichen. Wir brauchen die Akteure vor Ort und ich denke, mit der Kampagne ist es uns gelungen, eine Vielzahl von Aktivitäten zur Umsetzung des Energiekonzepts auszulösen.“
„Verteilt über das ganze Land haben in den letzten Monaten knapp 70 unterschiedliche Veranstaltungen stattgefunden, bei denen das Energiekonzept der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Rahmen dieser Veranstaltungen sind schätzungsweise 4.000 Akteure und Multiplikatoren erreicht worden“, bilanzierte der Staatssekretär. Unter anderem war die Kommunikationskampagne Impulsgeber für 12 Vortragsveranstaltungen, die von regionalen Energieagenturen im Land organisiert wurden. Außerdem wurde gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern eine Veranstaltungsreihe organisiert, bei der die Energieeffizienz in der Wirtschaft im Mittelpunkt stand.
Aus der Vielzahl der Veranstaltungen hob Drautz insbesondere die Kongresse „Energie braucht Akzeptanz“ (08.11.2010) und „Kommunale und regionale Energiekonzepte“ (27.01.2011) hervor. „Der große Zuspruch hat uns gezeigt, dass wir mit den gewählten Themen richtig lagen“, so Drautz.
„Erfolgreich verliefen auch unsere Pressefahrten, die ich im Laufe des Jahres in Begleitung der Regierungspräsidenten in den Regierungsbezirken gemacht habe“, blickte Drautz zurück. „Dabei kam es uns darauf an, mit konkreten Beispielen vor Ort den Energiemix des Landes und vor allem die erneuerbaren Energien erlebbar zu machen. Außerdem ging es darum, die wichtige Arbeit der lokalen Akteure zu würdigen.“ Ein ähnlicher Ansatz wurde mit den Naturschutzfahrten verfolgt, die sich an Mitglieder der Umwelt- und Naturschutzverbände BUND, NABU und LNV richteten. Unter dem Motto „Naturschutz und erneuerbare Energien - ein Widerspruch?“ wurden sowohl beispielhafte als auch strittige Objekte der Wind- und Wasserkraft sowie der Biomasse besucht und um Akzeptanz für die erneuerbaren Energien geworben.
Zufrieden zeigte sich Drautz mit der Presseresonanz: „Wir haben mehr als 240 Presseartikel registriert, die mit der Kommunikationskampagne in Verbindung gebracht werden können. Dies zeigt uns, dass das Energiekonzept und die Kommunikationskampagne von der Presse sehr gut reflektiert wurden. Und ich freue mich besonders über den überwiegend positiven Tenor der Presseartikel, weil damit der Wille der Landesregierung honoriert wurde, die Ausrichtung des Energiemix zu ändern.“
„Das starke Interesse am Energiekonzept verdeutlichen auch die mehr als 16.000 Zugriffe auf die Webseite www.energiekonzept-bw.de“, stellte der Staatssekretär abschließend fest. „Unser Internetauftritt zum Energiekonzept ist nicht nur als zentrale Informations-Plattform zum eigentlichen Konzept angelegt worden. Die Seite enthält darüber hinaus eine Vielzahl von Informationen rund um das Thema Energie, die sich an Kommunen, Handwerk, Industrie, Hausbesitzer, Planer und Verbraucher richten.“
Quelle:
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg