Ausstellung

Mehr als 1.300 Kalender aus dem In- und Ausland im Haus der Wirtschaft in Stuttgart zu sehen

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Ein „Kalenderobjekt“ aus gewebter Wolle, aus dem jeden Tag ein Faden entfernt wird, „Hommage an das Leben“ – Fotos von Menschen, die alle über 100 Jahre alt sind, „spirit of paper“ – die Geschichte des Papiers, erzählt durch mit unterschiedlichem Papier gestaltete Kalenderblätter und „Das Käse-Jahr 2010“ – mehr als 1.300 Kalender aus dem In- und Ausland sind vom 22. Januar bis 14. Februar 2010 in der Internationalen Kalenderschau im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart zu sehen. Die Schau feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum.

Veranstalter der weltweit größten Kalenderausstellung sind das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, der Graphische Klub Stuttgart e.V., die Kodak GmbH Stuttgart und der Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg. Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium, eröffnete die Kalenderschau heute in Stuttgart und verlieh die in der Fachwelt begehrten Preise.

Insgesamt wurden 1.313 Kalender eingereicht – aus Deutschland und zehn weiteren Ländern; nach Deutschland liegt Japan an der Spitze. „Die hohe Zahl der Einsendungen zeigt, dass das Medium Kalender auch im Zeitalter virtueller Medien nach wie vor gestaltet, gedruckt, täglich genutzt von vielen geliebt wird“, so Dr. Hans Freudenberg. Und dies beweise auch, dass den Teilnehmern aus der überwiegend mittelständisch strukturierten Medienbranche die Internationale Kalenderschau wichtig sei.

Die Jury des Graphischen Klubs bewertete die Kalender und zeichnete insgesamt 40 Kalender mit dem Preis der Internationalen Kalenderschau aus. Den GREGOR – Preis der Jury des Graphischen Klubs Stuttgart und die höchste Auszeichnung – erhielt der Kalender „CHEESE – Das Käse-Jahr“ der Eberl Print GmbH in Immenstadt. Das Prädikat Gold wurde insgesamt sechs Mal, Silber zehn Mal und Bronze 24 Mal vergeben. Zum zweiten Mal wurden zudem elf Kalender mit dem „Award of Excellence“ für außergewöhnliche Einzelleistungen im Kalenderschaffen vergeben. Professor Olaf Leu aus Wiesbaden erhielt für sein Lebenswerk eine Auszeichnung für langjähriges erfolgreiches Kalenderschaffen.

Alle Fotokalender wurden zusätzlich von der Kodak Fotokalender Jury begutachtet. Sie zeichnete elf Kalender mit dem Internationalen Kodak Fotokalenderpreis 2010 aus.

Parallel zur Ausstellung veranstaltet der Verband Druck und Medien Baden-Württemberg zum 32. Mal das druckforum. Vom 23. Januar bis 12. Februar 2010 findet dieser größte Branchentreff in Deutschland statt. Informationen zum Programm sind unter www.verband-druck-bw.de und www.druckforum.de abrufbar.

Ergänzt wird die Kalenderschau durch zwei Ausstellungen: Im Jubiläumsjahr präsentiert das Deutsche Kalendermuseum Hechingen eine Auswahl seiner historischen Kalender aus vier Jahrhunderten aus der Sammlung Friedrich Bayer.

Unter dem Titel „(ha : noi ) – von Affental bis Zuflucht“ zeigt der BFF Bund Freischaffender Fotodesigner in einer Sonderschau Fotoinszenierungen von 27 BFF-Fotografen aus Baden-Württemberg.

Im Anschluss an die Präsentation in Stuttgart wandert die komplette Kalenderschau nach Karlsruhe, wo sie vom 19. Februar bis 14. März 2010 zu sehen ist.

Eine Dokumentation mit Farbfotos und Kurzbeschreibungen der ausgezeichneten Kalender erscheint im April 2010. Sie kostet 19,90 Euro und kann bei der Bertsch KG Medienproduktion, Leinfelden-Echterdingen, E-Mail:

kontakt@bertsch-media.de bestellt werden.

Die Internationale Kalenderschau 2010 ist vom 22. Januar bis 14. Februar täglich von 11 bis 18 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 19, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Quelle:

Wirtschaftsministerium

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