Handwerk

Mittelstandsbeauftragter zieht positive Bilanz der Handwerksreise nach Stockholm und Oslo

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„Die Bauwirtschaft in Schweden und Norwegen bietet interessante Marktchancen im privaten und öffentlichen Sektor: hohe Auftragsvolumen und ausgelastete lokale Kapazitäten machen baden-württembergische Bauhandwerksbetriebe, beratende Ingenieure und Architekten oder Bauzulieferer sehr gefragt in beiden Ländern“, sagte Peter Hofelich, Regierungsbeauftragter für Mittelstand und Handwerk des Landes Baden-Württemberg, zum Abschluss der Fachinformationsreise mit Handwerksvertretern nach Schweden und Norwegen. Die Handwerksreise „Rund um den Bau“ wurde vom Mittelstandsbeauftragten Peter Hofelich politisch begleitet. Die Unternehmerdelegation informierte sich vor Ort vor allem über Marktchancen bei Bahn- und ÖPNV-Projekten, beim Ausbau der Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie über energieeffiziente Gebäudesanierungen.

„Die neue Landesregierung möchte durch eine transparente und moderne Außenwirtschaftsförderung ihren Beitrag zur erfolgreichen Internationalisierung von Mittelstand und Handwerk leisten“, betonte Hofelich. „Die Förderung wird sich in der Außenwirtschaft auf Zukunftsthemen fokussieren, ohne dabei die klassischen Bereiche und Technologien, die für Baden-Württembergs Erfolg auf den Weltmärkten stehen, zu vernachlässigen. Für die Unternehmen des Handwerks sehe ich dabei vor allem in der Umwelt- und Energietechnik hervorragende Marktpotentiale.“

„Der Exportanteil am Gesamtumsatz des baden-württembergischen Handwerks steige kontinuierlich und liege mittlerweile bei über sieben Prozent“, betonte BWHT-Hauptgeschäftsführer Oskar Vogel. Gerade Skandinavien habe sich zu einem spannenden Markt entwickelt und die Handwerksunternehmer seien mit vielen neuen Kontakten und Erkenntnissen von der Reise zurückgekehrt. „Einkaufen, Liefern, Bauen bieten vielfältige Chancen, hier lassen sich attraktive Märkte erschließen“, so Vogel. Dazu brauche es innovative Strategien wie Kooperationen und Netzwerke. Damit stiegen auch im Ausland die Chancen, an Großprojekten zu partizipieren. Das baden-württembergische Handwerk könne umfassende Leistungen auf höchstem technischem Niveau speziell im Umwelt- und Energiesektor anbieten: „Basis für den Erfolg ist dabei die herausragende Qualifikation von Meister und Mitarbeitern.“

An der Fachinformationsreise vom 9. bis 13. Oktober mit Kooperationsbörsen des baden-württembergischen Handwerkstags BWHT in Stockholm und Oslo nahmen Unternehmen aus den Bereichen Bau, Aus- und Innenausbau, Architekten und Planer sowie Vertreter des Netzwerks baden-württembergischer Handwerksbetriebe „bw-construction“ und des Netzwerks „European Network Architecture“ teil.

Die Handwerksreise „Rund um den Bau“ bot Unternehmern die Gelegenheit, sich vor Ort bei Besuchen und Baustellenbesichtigungen über den schwedischen und norwegischen Markt zu informieren und während Kooperationsbörsen der Kontakte zu Unternehmen, Multiplikatoren und Partnern vor Ort zu knüpfen. Partner des Handwerkstags sind die Auslandshandelskammern in beiden Ländern.

Quelle:

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg / Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT)

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