Pachtvertrag

Neuer Pachtvertrag zwischen Land und Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg e.V.

Berechne Lesezeit
  • Teilen

"Seit seiner Gründung im Jahr 1971 hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, die Burgruine Hochburg vor dem Verfall zu bewahren, das Land als Eigentümer beim Bauunterhalt zu unterstützen und die geschichtliche und künstlerische Bedeutung der Burg zu erforschen. In Anerkennung der großen Verdienste des Vereins wird nun die Zusammenarbeit zwischen Land und Verein auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt.“ Dies sagte Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer am Montag (23. Juli 2007) in Emmendingen anlässlich der Unterzeichnung des Pachtvertrages zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg e.V.

Die Burganlage wurde als Burg „Hachberg“ im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Ihre Gründer und ersten Besitzer waren die Grafen von Hachberg, ein Geschlecht, das unter dem Namen Baden-Hachberg in einer Seitenlinie des Hauses Baden aufging. Sie ist eine der größten Burgruinen in Baden-Württemberg. Architekturgeschichtlich ist die Hochburg ein höchst seltenes Exemplar unter den Festungsanlagen, denn an ihrem Baubestand lässt sich lehrbuchhaft der Wandel des Befestigungswesens vom staufischen Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert hinein ablesen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden erste bauliche Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen an der Ruine ergriffen. Seit 1971 wird die Burganlage durch den Verein zur Erhaltung der Hochburg mit Sitz in Emmendingen e.V. ehrenamtlich betreut.

„Im Fall der Hochburg ist es gelungen, das alte Mauerwerk in gutem baulichen Zustand zu erhalten, ohne die besondere Atmosphäre der Ruine zu stören. Dabei hat der Verein Hand in Hand mit den staatlichen Behörden zusammengearbeitet. Besonders bemerkenswert ist aber, wie der Verein mit einem breitem Angebot an Führungen, Geschichtsvermittlung und Veranstaltungen sowie dem ebenfalls ehrenamtlich betriebenen Museum die Infrastruktur für die Besucher bereitstellt. In diesem vorbildlichem Einsatz wird der Verein zukünftig von den Staatlichen Schlössern und Gärten unterstützt“, so Fleischer. Dazu werde die Hochburg in das Netzwerk der Staatlichen Schlösser und Gärten eingebunden und dadurch in deren Broschüren, Publikationen sowie im Internetauftritt präsent sein. Damit werde sie in einen Kreis von rund 50 besonders bedeutenden Anlagen der Staatlichen Schlösser und Gärten aufgenommen.

„Die Hochburg ist eine der größten und bedeutendsten Burgruinen Badens. Sie reiht sich ein in die Kette der wehrhaften Burganlagen, die die Markgrafschaft Baden entlang dem Oberrheintal vor feindlichen Übergriffen schützen sollte. Es ist die herausragende Aufgabe der Staatlichen Schlösser und Gärten, dieses historische Erbe des Landes zu erhalten, zu pflegen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die besonders gelungene Verwirklichung dieses Ziels bei der Ruine Hochburg wäre ohne das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder nicht möglich gewesen“, sagte Finanzstaatssekretär Gundolf Fleischer abschließend.

Quelle:

Finanzministerium

Weitere Meldungen

Dienstgebäude Bundesbau Schwäbisch Hall
Amtsleiterwechsel

Matthias Chavillier leitet den Bundesbau am Standort Schwäbisch Hall

Eltern und Kinder turnen in einer Sporthalle in Berlin.
Sport

Mehr als 600 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände

Naturschutzgebiet Wurzacher Ried
Naturschutz

Das Land kauft 2025 deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Schloss Heidelberg
Schlösser und Gärten

Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten bleiben auf Rekordniveau

Kindergartenkind wird in von der Mutter begleitet.
Öffentlicher Dienst

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Grundstein für den Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen gelegt

Smartphone
Steuer

Digitale Steuererklärung wird deutlich einfacher

PV-Anlage auf dem Landtag in Stuttgart
Photovoltaik

PV-Ziel bereits vorab erreicht

Spatenstich Elefantenwelt Wilhelma Visualisierung Innenbereich
Vermögen und Bau

Spatenstich für die neue Elefantenwelt in der Wilhelma

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Staatssekretärin Splett übernimmt Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Finanzminister Danyal Bayaz steht vor dem Kunstgebäude am Schlossplatz in Stuttgart, im Hintergrund sind der Landtag und weitere Gebäudestrukturen zu sehen.
Rede

Finanzminister beim Neujahrsempfang der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland

Finanzamt Symbolbild
Steuer

Finanzämter bearbeiten Steuererklärungen innerhalb von sieben Wochen

Leere Holzstühle in einem Klassenzimmer, unscharfe grüne Tafel im Hintergrund.
Haushalt

Arbeitsgruppe Lehrerstellen legt Abschlussbericht vor

Visualisierung Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart
Vermögen und Bau

Grundstein für Neubau HLRS III an der Universität Stuttgart gelegt

Ein Mitarbeiter geht durch einen Büroraum.
Innovation

Neue Landesgesellschaft soll Start-ups stärken