Innovation

Präsentation der besten Ideen auf dem Creativity World Forum

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Der Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium Richard Drautz ist heute mit einer 22köpfigen Delegation aus Politik und Wirtschaft zu einem 2tägigen Aufenthalt nach Gent (Flandern) abgereist. Im Rahmen des dort stattfindenden Creativity World Forums wird er Talente, Unternehmen, Wirtschaftsfördereinrichtungen und -strategien des Landes Baden-Württembergs als best practise Beispiele vor elf regionalen Wirtschaftszonen aus drei Kontinenten des internationalen Netzwerks "Districts of Creativity" präsentieren.

Das Netzwerk "Districts of Creativity" wurde im Februar 2004 in Leuven gegründet. In diesem Netzwerk sind bisher die zehn dynamischsten Regionen der Welt vertreten (Baden-Württemberg, Katalonien, Lombardei, Nord-Pas-de-Calais, Schottland, Karnataka (Bangalore), Maryland, Shanghai, und Quebec und Flandern). Ziele des Netzwerkes sind es, ein offenes globales Netzwerk innovativer und kreativer Regionen aufzubauen, Erfahrungen und best practise zu wirtschaftspolitischen Strategien auszutauschen, die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaftsförderung zu verstärken, sowie ein "Creativity Benchmarking" der Regionen durchzuführen.

"Kreativität, Talent, Technologie und Toleranz sind zentrale Faktoren für Innovation und künftige Wettbewerbsfähigkeit", sagte Drautz im Vorfeld seiner Abreise. "Wir können und müssen in der globalisierten Welt lernen, kulturelle und Standortunterschiede produktiv nutzen. Das internationale Netzwerk kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten."

"Baden-Württemberg steht wie kaum ein anderes Land für Kreativität und Innovation: Es ist ein Land der Tüftler und Denker, das viele weltbekannte Innovationen im Bereich des Automobils und des Maschinenbaus hervorgebracht hat. In kaum einem anderen Land werden so viele Patente angemeldet, sind so viele Menschen in Hightech-Arbeitsplätzen beschäftigt und wird so viel in Forschung und Entwicklung investiert wie in Baden-Württemberg", sagte der Staatssekretär. Dies belege auch die jüngst vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutschen Telekom Stiftung gemeinsam vorgestellten Studie "Innovationsindikator Deutschland 2006", aus der hervorgehe, dass Baden-Württemberg weltweit führend bei der Umsetzung von Innovationen sei. "Die baden-württembergischen Unternehmen setzen auf den Weltmärkten Maßstäbe und sind - noch ausgeprägter als Deutschland insgesamt - vor allem auf dem Feld der Hochtechnologie überaus erfolgreich", sagte Drautz.

Viele wüssten auch nicht, so der Staatssekretär weiter, dass Baden-Württemberg ein Zentrum des deutschen Hip Hops, des Trickfilms und der Filmanimation sei. Baden-Württemberg verfüge insgesamt über einen stark wachsenden Anteil der so genannten Kreativwirtschaft und viele junge Unternehmen in den Bereichen Medien-, Design, Musik- und Filmwirtschaft, IT- und Softwarentwicklung. Baden-Württemberg unterstütze unter anderem ein Film- und Mediencluster in der Region Stuttgart, eine Film- und Medienakademie und eine Popakademie.

Zu den harten Standortfaktoren und einer aktiven Wirtschafts- und Standortpolitik gehöre, so der Staatssekretär, auch ein innovatives und kreatives Klima, das Talente und junge Entrepreneure hervorbringe und anziehe, sie gut ausbilde und langfristig an den Standort binde. Dazu gehöre nicht zuletzt auch eine Mentalität der Menschen, die offen sei für Neues.

Quelle:

Wirtschaftsministerium

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