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Staatliche Münzen Baden-Württemberg unter neuer Führung

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Der langjährige Leiter des Landesbetriebs Staatliche Münzen Baden-Württemberg, Diplomingenieur Alfred Nürbauer, wurde am Montag (2. Juni 2008) von Ministerialdirigent Walter Leibold, dem für die Beteiligungen des Landes zuständigen Abteilungsleiter im Finanzministerium, in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig wurde Dr. Peter Huber als neuer Betriebsleiter begrüßt. Der Landesbetrieb Staatliche Münzen Baden-Württemberg ist mit seinen Standorten in Stuttgart und Karlsruhe die größte Münzprägestätte im Bundesgebiet und für insgesamt 38 Prozent der Umlaufmünzenprägung und 40 Prozent der Sammlermünzenprägung in Deutschland verantwortlich.

„Die größte Herausforderung nach seinem Dienstantritt im Januar 1999 war für Diplomingenieur Alfred Nürbauer die Vorbereitung und Umsetzung der Prägung der Euroerstausstattung. Es galt, die Euro-Münzen in gewaltigen Mengen herzustellen. Die bisherige jährliche Prägeleistung von zirka 500 bis 800 Millionen Stück während der DM-Zeit musste zur Vorbereitung der Währungsumstellung auf eine Stückzahl von 2,6 Milliarden pro Jahr in der neuen Währung erhöht werden. Die gewaltige logistische Herausforderung, die mit einer Verdoppelung der Anzahl der Mitarbeiter und der Einführung eines Dreischichtbetriebes verbunden war, wurde auch Dank des Weitblicks und der unermüdlichen Tatkraft von Alfred Nürbauer vorbildlich und termingerecht bewältigt“, so Ministerialdirigent Walter Leibold. Herr Nürbauer sei es darüber hinaus in der Folgezeit mit großem Erfolg gelungen, die Prägestätten Baden-Württembergs wettbewerbsfähig zu machen und neue Aufgabenfelder im Bereich der Sammlermünzen zu erschließen.

„Dr. Peter Huber, der neue Leiter des Landesbetriebs Staatliche Münzen Baden-Württemberg, bringt alle Voraussetzungen mit, die notwendig sind, um das Unternehmen in die Zukunft zu führen“, betonte Leibold. Mit seiner internationalen Markt- und Führungserfahrung im Bereich technischer Produkte habe er bewiesen, dass er mittelständische Unternehmen erfolgreich führen und strategisch weiterentwickeln könne. Abschließend dankte Ministerialdirigent Walter Leibold Diplomingenieur Alfred Nürbauer für seine langjährige engagierte und erfolgreiche Tätigkeit für die Münzprägestätten des Landes und wünschte Dr. Peter Huber einen guten Start und viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe.

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Dipl.-Ing. (FH) Alfred Nürbauer

Alfred Nürbauer wurde am 24. April 1943 in Augsburg geboren. Nach dem Gymnasium absolvierte er von 1960 bis 1962 eine Ausbildung zum Schreiner. Mit einer Unterbrechung durch den Wehrdienst von 1963 bis 1964 arbeitete er bis 1969 in diesem Beruf. 1970 begann er sein Studium an der Fachhochschule Rosenheim, das er 1973 als Diplomingenieur in der Fachrichtung Kunststofftechnik abschloss. Anschließend war Alfred Nürbauer bei verschiedenen renommierten mittelständischen Unternehmen in leitenden Funktionen tätig, bis er 1999 die Leitung der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg übernahm. Alfred Nürbauer ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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Diplomingenieur Dr. Peter Huber

Peter Huber wurde 1952 in Graz in Österreich geboren. Nach Abitur und Wehrdienst folgte von 1972 bis 1977 das Studium der technischen Mathematik an der Technischen Universität Graz, das er als Diplomingenieur abschloss. 1977 bis 1980 absolvierte Peter Huber ein Doktorratsstudium an der Montanuniversität Loeben, Österreich, an den Instituten Formgebungstechnik/-maschinen und Betriebswirtschaft, das er mit der Promotion zur Dr. mont. abschloss. Seine berufliche Karriere begann Dr. Huber in der Edelstahlindustrie in Österreich, bevor er 1988 mit seiner Familie nach Baden-Württemberg zog und seither in verschiedenen Führungspositionen in der Papiermaschinen-Zulieferindustrie tätig war. Seine Führungserfahrung sammelt er vor allem im Bereich der Herstellung und dem Vertrieb von Hightech-Gebrauchsgütern aus Metall und Kunststoff in mittelständischen Unternehmen im In- und Ausland. Dabei hat er ausgeprägte Markt- und Vertriebserfahrung in Europa und Asien gesammelt. Peter Huber ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Quelle:

Finanzministerium

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