Wirtschaft

Staatssekretär Richard Drautz lud zum Zukunftsworkshop „Baden-Württemberg – Exportstandort im Hinterland“ ein

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„Effiziente Logistikdienstleistungen zwischen Baden-Württemberg und den Nordseehäfen sowie den oberitalienischen Häfen sind ein entscheidender Standortfaktor für einen exportstarken Produktionsstandort wie Baden-Württemberg“, erklärte Richard Drautz, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, anlässlich des Zukunftsworkshops „Baden-Württemberg - Exportstandort im Hinterland“, zu dem das Wirtschaftsministerium eingeladen hatte.

Mehr als 40 baden-württembergische Experten von Infrastrukturbetreibern, Verladern, Logistikdienstleistern, aus Wirtschaftsorganisationen und Hochschulen sowie aus dem Bereich der Wirtschaftsförderung diskutierten darüber, welche Ressourcen im Hinterlandstandort Baden-Württemberg aktiviert werden können, um die Anbindung an die Seehäfen zu verbessern. Es ging zudem darum, welche Themen gemeinsam mit den Partnern innerhalb und außerhalb des Landes vorangetrieben werden müssen.

Um Waren an die zentralen Umschlagpunkte im Hinterland zu bringen, von denen aus die Verteilung in die Regionen organisiert wird, sei es wichtig, dass die Verkehrsträger Schiene, LKW und Binnenschiff effizient genutzt würden, so der Staatssekretär. Besondere Herausforderungen liegen hier an den Schnittstellen der verschiedenen Verkehrsmittel. „Voraussetzung für eine nachhaltige und effiziente Verbesserung des Hinterlandverkehrs ist neben der – nur langfristig veränder- und anpassbaren Infrastruktur – auch die Kommunikation zwischen den an der Transportkette beteiligten Akteuren“, erklärte Richard Drautz.

Der Staatssekretär machte deutlich, dass er großen Wert darauf lege, dass in diesen Prozess die spezifischen Erfahrungen aller Beteiligten in der Transportkette zwischen Baden-Württemberg und den Seehäfen einfließen. „Daher haben wir bewusst die Logistikbranche ebenso wie die verladende Wirtschaft, aber auch die Organisationen der Wirtschaft, Wirtschaftsförderer und die Wissenschaft in die Diskussion einbezogen. Die gegenwärtige Verkehrslage darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Hinterlandverkehr noch viel verbessert werden kann“, so Richard Drautz. Als Exportstandort im Hinterland müsse sich Baden-Württemberg gerade jetzt intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie die Anbindung an die Seehäfen in Nord und Süd verbessert werden kann, damit das Land gestärkt aus der Krise hervor gehe.

Die Diskussion ergab viele Ansatzpunkte für die Sicherstellung und bessere Nutzung der Infrastruktur in Baden-Württemberg sowie für den Abbau bürokratischer Hürden. Ferner liegt ein großes Potenzial in der stärkeren Vernetzung der Akteure über die gesamte logistische Kette hinweg. Als weitere wichtige Themenfelder wurden die Ausbildung, die Vertiefung der Kooperation von Logistikwirtschaft und Wissenschaft sowie die Steigerung der Akzeptanz für logistische Belange in der Bevölkerung identifiziert. Das Wirtschaftsministerium wird die Ergebnisse des Workshops gemeinsam mit den Partnern im Rahmen weiterer Veranstaltungen vertiefend bearbeiten.

Mit dieser Veranstaltung nahm das Wirtschaftsministerium bereits zum zweiten Mal das Thema Hinterlandverkehr in den Fokus: Im November 2008 hatte Staatssekretär Richard Drautz mit einer Logistik-Wirtschaftsdelegation Antwerpen und Brüssel besucht, um die Kontakte zwischen Seehäfen und Hinterland sowie mit den Institutionen, die in der EU für die Gestaltung des Verkehrs zuständig sind, zu verbessern.

Quelle:

Wirtschaftsministerium

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